Emmerichs Katastrophenfilm „Moonfall“ musste wegen Corona abgespeckt werden

Sophia VölkelSophia Völkel | 18.01.2022, 21:00 Uhr
Roland Emmerichs "Moonfall" wurde wegen Corona in 60 Tagen abgedreht
Roland Emmerichs "Moonfall" wurde wegen Corona in 60 Tagen abgedreht

Foto: imago / Prod.DB

Roland Emmerichs neuester Scine-Fiction-Streifen hat den Regisseur anscheinend jede Menge Nerven und vor allem viel Geld gekostet und das nur aufgrund der Corona-Pandemie.

Der in Stuttgart geborene US-Starregisseur Roland Emmerich verriet jetzt, dass die Corona-Pandemie dazu geführt habe, dass sein neuster Film „Moonfall“ in eine abgespeckte Version umgewandelt werden musste.

So viel mehr kostete der Film

Der 66-Jährige führte bei dem anstehenden Science-Fiction-Film Regie und enthüllte nun, dass die Filmproduktion während der globalen Gesundheitskrise zu erhöhten Kosten führte. Das bedeutete, dass Teile des Projekts gekürzt werden mussten. Roland erklärte in einem Interview mit „ComicBook.com“, dass die Pandemie dazu geführt habe, dass „plötzlich 5,6 Millionen zusätzliche Kosten“ angefallen waren. Er erklärte: „Also mussten wir den Film ziemlich abspecken. Aber wir haben nie jemals etwas aus dem Drehbuch gestrichen.“

Roland Emmerichs "Moonfall" wurde wegen Corona in 60 Tagen abgedreht

Foto: imago / Prod.DB


Starbesetzter Film in Turbogeschwindigkeit

Er fügte hinzu: „Wir mussten alles schneller drehen… es ist eines dieser Dinge, bei denen man gezwungen ist, einen Film schneller zu drehen. Das heißt, ich habe den Film mehr oder weniger in 61 Tagen gedreht. Ich hatte keine zweite Einheit.“ Der Film verfügt über eine hochkarätige Besetzung, zu der die Hollywood-Stars Halle Berry und Patrick Wilson gehören, Roland Emmerich bestand allerdings darauf, dass die Charaktere für den Streifen nicht in Hinblick auf bestimmte Schauspieler erschaffen wurden.

Keine festgelegte Auswahl für Charaktere

„Nein, wir haben eigentlich für niemanden geschrieben“ so der „Independence Day“-Regisseur.  „Ich hatte immer eine geheime Flamme im Hinterkopf, Patrick Wilson. Dann dachten wir uns irgendwie: ‚Oh, es wäre cool, Halle Berry im Film mit dabei zu haben.‘ Das waren die ersten beiden.“

Roland Emmerichs „Moonfall“: Die ersten Minuten vom Weltuntergang gibt’s hier!

Roland Emmerichs "Moonfall" wurde wegen Corona in 60 Tagen abgedreht

Foto: Imago / Zuma Press

Darum geht’s in „Moonfall“

Eine mysteriöse Kraft hat den Mond aus seiner Umlaufbahn gestoßen und schickt ihn auf Kollisionskurs mit der Erde. Das Leben, wie wir es kennen, droht für immer ausgelöscht zu werden. Nur wenige Wochen vor der herannahenden Gefahr ist die ehemalige Astronautin und NASA-Offizierin Jo Fowler (Halle Berry) überzeugt zu wissen, wie sie die Menschheit retten kann. Doch nur zwei Mitstreiter sind auf ihrer Seite: Astronaut und Ex-Kollege Brian Harper (Patrick Wilson) und der Astro-Experte K.C. Houseman (John Bradley). Das kleine Team startet zu einer allerletzten Mission ins Weltall und macht eine unglaubliche Entdeckung: Unser Mond ist nicht das, was wir immer glaubten…

Der Kinostart wurde um eine Woche auf den 10. Februar verschoben. (Bang/KT)