Dienstag, 8. Mai 2018 08:08 Uhr

Eva Green: „Immer nur die Freundin zu spielen, ist ganz schlimm“

Märchenprinzessin, Hexenkönigin, Bond-Girl und Femme fatale: Eva Green ist Spezialistin für das Bizarre und Abgedrehte. Im neuen Thriller von Roman Polanski „Nach einer wahren Geschichte“ (Start 17.5.) spielt die 37-Jährige eine Ghostwriterin für eine Schriftstellerin mit Schreibblockade.

Eva Green: "Immer nur die Freundin zu spielen, ist ganz schlimm"

Foto: IPA/WENN.com

„Mich faszinieren Menschen, Figuren, Rollen so sehr, dass ich am liebsten alle spielen würde! Wenn ich auf einen Typus festgelegt wäre, würde ich mich leer fühlen“, sagt Eva Green im Gespräch mit dem Magazin ‚Madam‘. „Wenn ich zum Beispiel ein neues Skript lese und da steht: ‚eine mysteriöse wunderschöne Frau‘ – da kriege ich schon zu viel! Es würde mich nicht ausfüllen, immer nur diese Standardrollen zu spielen, die Hollywood so oft präsentiert. Ganz schlimm ist es auch, nur die Freundin des Hauptdarstellers geben zu müssen.“

Tolle Zusammenarbeit mit Polanski

Im realen Leben ist Eva Green alles andere als geheimnisvoll. „Wenn die Leute mich für mysteriös halten, dann nur, weil sie mich nicht kennen und falsch einschätzen. Im Laufe der Zeit ist es besser geworden, aber ich bin immer noch eher schüchtern als extrovertiert“, gibt die Schauspielerin zu.

„In Filmen kann ich mal mutig sein, mal extrovertiert, mal ausgeflippt… und eben nicht nur scheu. Vielleicht bin ich Schauspielerin geworden, weil ich oft nicht wusste, wie ich der Realität entgegentreten sollte.“ Die Schauspielerei ist für die 37-Jährige aber mehr als nur ein Job – sie ist ihr Leben. Dazu erklärt sie: „Ich finde es immer etwas prätentiös, wenn ein Schauspieler vollständig in seiner Figur versinkt.“

Die Zusammenarbeit mit dem gerade aus der Oscar-Akademie geschassten Roman Polanski hat die schüchterne Schauspielerin übrigens überrascht: „Ich hätte nie gedacht, dass sich so eine Legende überhaupt für mich interessiert. Roman Polanski ist für mich einer der besten Regisseure der Welt. Ein Meister“.

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