Donnerstag, 10. Oktober 2019 22:52 Uhr

Filmkritik „47 Meters Down – Uncaged“: Am Ende ist egal, wer drauf geht!

© 2019 Concorde Filmverleih GmbH

Im Unterwasserdrama „47 Meters Down – Uncaged“ machen blinde Haie Jagd auf junge Frauen. Seit heute ist der Film mit Sylvester-Stallone-Tochter Sistine im Kino.

Mia (Sophie Nélisse, 19, „Mean Dreams“) ist ein unbeliebt an der Schule, ihre Stiefschwester Sasha (Corinne Bishop) dagegen sehr beliebt – fast unnötig zu sagen, dass die beiden sich nicht mögen. Das Elternpaar Jennifer (Nia Long, 48, „Hand Of God“) und der Grant (John Corbett, 57, „The Silence“, „My Big Fat Greek Wedding“) legt großen Wert auf Harmonie und verdonnert die ungleichen Stiefschwestern zu mehr Familienzeit.

Filmkritik „47 Meters Down – Uncaged": Am Ende ist egal, wer drauf geht!

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Abgeschnitten in einer Unterwasserhöhle

Sashas Freundinnen Nicole (Sistine Rose Stallone, 21) – ja, richtig gelesen, eine von Sylvester Stallones Töchter hat nicht nur mitgespielt, sondern auch mitprodzuduziert)) und Alexa (Brianne Tju) finden sich damit nicht ab – sie wollen ihre beste Freundin bei einem Badenachmittag unbedingt dabei haben. Das hässliche Entlein Mia muss mit – das nehmen die Mädels aber locker in Kauf.

Alexa weiß von einer archäologischen Unterwasserexpedition, die in voller Vorbereitung ist. Geldgeber sollen eine geführte Tour in eine unberührte Mayastadt in einem Höhlensystem bekommen. Ausgerechnet Grant, der mit Tauchangeboten sein Geld verdient, hat hier die Verantwortung für die Unterwasserhöhlentour. Als die 4 Teenies an den schwer zugänglichen See ankommen, in dessen Mitte ein Floß mit dem ganzen Equipment für Tauchgänge festgezurrt sind, sticht sie der Hafer (wir kennen ja bereits das Filmplakat und wissen, was passieren wird).

Hilflose dumme Mädels

Die vier jungen Frauen starten einen Tauchgang in eine ihnen unbekannte, komplett unter Wasser gelegene Höhle, um eine Runde um die Maya-Figuren in Höhle 1 zu schwimmen. Sie quatschen und kichern und verbrauchen sorglos den Sauerstoff in den Flaschen. Mit der Sorglosigkeit ist es dann auch ratzfatz vorbei. Panik unter Wasser – selbst wenn diese gespielt ist – ist schwer mit anzusehen, aber die Teenies reagieren so unvernünftig und verschleudern ihre Reserven, dass bald nur noch die Frage bleibt: werden sie ersticken oder die fetten, fahlen, blinden Haie sie zu futtern kriegen?

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Fazit: Was für ein Schmarrn! Das Plakat zeigt schon, wer in was beißen wird, man weiß nur noch nicht wann – das ist nicht besonders spannend. Und die Teenies sind dermaßen unsympathisch, dass es auch völlig egal ist, wer von ihnen zuerst draufgeht. (Kinotante Katrin)

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