Mittwoch, 21. August 2019 23:25 Uhr

Filmkritik „Crawl“: Wettschwimmen mit Alligatoren

Foto: Sergej Radovic

„Crawl“ ist der Horrorfilm der Stunde: Eingeschlossen im Haus bei Regen und Sturm, dass die Hütte nur so wackelt! Und mit den Wassermassen kommen die Alligatoren ins Haus!

Die Story von „Crawl“ setzt sich zusammen aus einem wackeligem Haus mit Vater und Tochter darin. Dazu ein richtig heftiger Hurricane, Wassermassen ohne Ende und dann sind sie da, die Alptraum-Urviecher aus dem schönen Florida.

Darum geht’s

Die Wetterfrösche in Florida kommen mit den Einstufungen des heraufziehenden Hurricane gar nicht hinterher, so schnell und heftig zieht der auf Floridas Küste zu. Der Katastrophenschutz muss die höchste Alarmstufe ausrufen – die Menschen müssen ihre Bleibe verlassen. Bäume knicken ein, halbe Häuser fliegen herum und viele Straßen sind bereits so unterspült, dass sie gesperrt werden.

Haley (Kaya Scodelario, 27 „Skins – Hautnah“) kommt gerade aus dem Schwimmecken, sie schwimmt Wettkämpfe seid sie denken kann. Ihre Eltern sind geschieden, ihr Vater wohnt allein.

Filmkritik "Crawl": Wettschwimmen mit Alligatoren

Foto: Sergej Radovic

Haley erreicht ihren Vater Dave (Barry Pepper, 49, „Flags of our fathers“, „Maze Runner“ 2015 und 2018) nicht, was echt seltsam ist, denn die zwei sind ein eingespieltes Trainingsteam. Wie für Kurzentschlossene büchst Haley einfach über eine Straßensperre hinweg aus und macht sich auf die Suche. Bereits völlig durchnässt im Haus ihres Vaters angekommen, wartet dort aber nur sein Hund Sugar. Sehr merkwürdig.

Entschlossen fängt sie an, das Haus nach ihrem Vater abzusuchen. Der Hurricane tobt und zerrt am Haus und der Regen prasselt nonstop – aber das Sprichwort, dass man bei dem Wetter niemanden vor die Tür schicken würde, gewinnt hier eine ganz neue Auslegung.

Filmkritik "Crawl": Wettschwimmen mit Alligatoren

Foto: Sergej Radovic

Der Herr Papa hockt im Keller

Haley findet ihren Vater im Keller, aber kaum sind sie zu zweit, beginnen die Probleme erst so richtig. Dave ist verletzt, das Wasser fließt in den Keller wie in eine Badewanne, aber Quietscheentchen sind es nicht, die dort mitplanschen wollen. Das Wasser steigt und steigt und Haley wird sich was einfallen lassen müssen, wenn sie nicht ertrinken oder gefressen werden möchten. Das wird ein ganz knappes Höschen, wenn man mal im Schwimmbecken-Bild bleiben möchte!

Filmkritik "Crawl": Wettschwimmen mit Alligatoren

Foto: Paramount Pictures

Fazit: Fein, fein! Schwimm um dein Leben! Man hat selbst im Kinosessel das Gefühl, 5 Liter Wasser geschluckt zu haben. Die Alligatoren sind richtig verfressen – herrlich! „Crawl“ bietet eine super-solide Horrorvorstellung mit Ausblick auf ganz eigene Grusel-Flaschbacks beim nächsten Besuch im Schwimmbad Ihres Vertrauens. (Kinotante Katrin)

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