Mittwoch, 28. November 2018 23:26 Uhr

Filmkritik „Peppermint: Angel Of Vengeance“ mit Jennifer Garner

Balla-Balla, Bäng-Bäng! Oder anders gesagt: Eine Frau sieht Rot! Jennifer Garner nimmt Rache für ihre ermordete Familie in „Peppermint: Angel Of Vengeance“. Am 29. November startet das Spektakel im Kino.

Filmkritik "Peppermint: Angel Of Vengeance" mit Jennifer Garner als Actionheldin

Foto: Universum Film

Pfefferminzeis ist die Lieblingssorte der kleinen Tochter von Riley North (Jennifer Garner, 46, „30 über Nacht“, „Alias“). Die Durchschnittsfamilie, Vater, Mutter, Kind steht auf dem Rummelplatz am Eisstand an und keine Minute später wird die Familie aus einem vorbeifahrenden Wagen heraus beschossen. Riley überlebt den Beschuss, aber das alte Leben der Bankangestellten geht den Bach runter. Haus weg, Job weg und keine Gerechtigkeit vor Gericht.

Obwohl die Beweislage eindeutig ist, werden alle Verdächtigen freigesprochen und Riley steht als Depp da.

Die Rückkehr als Kampfmaschine

Riley verschwindet und taucht 10 Jahre später als Engel der Vergeltung wieder in Los Angeles auf. Tiptop trainiert und Nerven aus Stahl räumt die Wut-Mutti die Killer aus dem Weg, die ihre Familie auf den Gewissen haben. Da sind natürlich erst einmal der böse Richter, der Recht verbogen hat und korrupt ist. Dann sind die Killer selbst dran. Die gehören zu einem Syndikat, das kreuzgefährlich sein soll, aber das ausnahmslos aus Luschen besteht, denn keiner die One-Woman-Show stoppen.

Filmkritik "Peppermint: Angel Of Vengeance" mit Jennifer Garner als Actionheldin

Foto: Universum Film

Ein weiblicher Charles Bronson

Eine Frau gegen alle. Und wie unglaublich clever und so stark! Die Unterwelt von LA lernt also das Fürchten und der handlungsunfähige Polizeiapparat gleich mit. Hat man so was schon gesehen? Ja, zuhauf in den 70ern. Gut, das „Neue“ ist, dass eine Frau als Kampfmaschine aufräumt. Das Training wird für Jennifer Garner vielleicht der Grund zur Zusage gewesen sein – sie sieht einfach toll aus! Das war auch schon die gute Nachricht. Ein Hauch von Inhalt hätte dem Film sehr gut getan.

Filmkritik "Peppermint: Angel Of Vengeance" mit Jennifer Garner als Actionheldin

Foto: Universum Film

Fazit: In „Peppermint: Angel Of Vengeance“ gibt es leider keine echten Charaktere, sondern nur Schießbudenfiguren – weit und breit nichts als Pappmaché. So funktionierte Kino in den 1970ern, allen voran die simpel gestrickten Streifen mit Charles Bronson – die für die Zeit okay waren, aber heute? (Kinotante Katrin)

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