13.02.2020 21:10 Uhr

Filmkritik „Sonic The Hedgehog“: Was für ein Riesenspaß!

Courtesy Paramount Pictures and Sega of America.

Ein hinreißend netter Igel ist „Sonic the Hedgehog“ – gejagt wird der ab heute von Jim Carrey, der als Dr. Robotnik ein fulminates Comeback hinlegt!

Der Star ist der Igel, aber am lustigsten ist Jim Carrey, der seinen „Gegner“ so bierernst nimmt, dass es einen Heidenspaß macht, ihm beim Scheitern zuzusehen. Kurzum: Jim Carrey ist zu zurück! Und wie!

Filmkritik "Sonic The Hedgehog": Was für ein Riesenspaß!

Courtesy Paramount Pictures and Sega of America.

Darum geht’s

Der Ärger mit dem ersten Entwurf des blauen Igels aus dem ersten Trailer ist vergessen. Der Shitstorm danach auch. Sonic (dt. Stimme You-Tube-Star Julien Bam) ist ein blitzschneller blauer Igel aus dem All, dem die Energie niemals ausgeht. Er ist auf der Erde gelandet und wohnt versteckt in einer Höhle. Er besucht regelmäßig seinen Nachbarort, Green Hill, sieht dem Leuten beim Leben zu und kehrt einsam und untröstlich zurück. Niemals wird er Freunde finden, der Igel ist und bleibt allein und einsam. Da Sonic so anders ist als alle anderen Erdbewohner und außerdem auf der Flucht, muss er sich immer total versteckt halten. Ganz schön anstrengend, so ein Leben allein und ohne jede Hoffnung, dass sich das mal ändern könnte.

Ärger im Anmarsch: Auftritt Jim Carrey

Seine speziellen Kräfte ziehen Ärger magisch an und schon 3, 2, 1 hat der Teenager-Igel jede Menge Stress mit Dr. Robotnik (Jim Carrey, 58, „Der Grinch“, „Bruce Allmächtig“). Dr. Robotnik lässt nichts unversucht, sich den kleinen Igel zu schnappen, um ihm dann unendliche Qualen zuzubereiten, denn anders als fies sein, kann der gar nicht. Auf der Freunde-Seite von Sonic kommt aber auch jemand dazu: der Sheriff des Kleinstädtchens, Tom Wachowiak (ganz herzig: James Marsden) – von Sonic auch „Donut-Lord“ genannt.

Filmkritik "Sonic The Hedgehog": Was für ein Riesenspaß!

Courtesy Paramount Pictures and Sega of America.

Dr. Robotnik hat alles Geld der Welt, um dem Igel die Hölle heiß zu machen. Die Regierung hat grünes Licht gegeben und so kommt es, dass der knuffige blaue Igel wieder auf der Flucht ist. Aber Dr. Robotnik spielt falsch, er ist so irre, dass er die Igel-Kräfte selbst missbrauchen möchte. Und da wären wir dann auch schon beim Thema Weltherrschaftswünsche von Durchgeknallten.

Es kommt zum großen Kräftemessen, logisch. Der Kleinstadt-Cop Tom (James Marsden) und etwas später auch dessen Frau Maddie (Tika Sumpter) stehen Sonic zur Seite. Bitte am Ende etwas sitzenbleiben, es kommt ein wirklich wunderschöner Ausblick. Hoffentlich ist Jim Carrey weiterhin dabei.

Courtesy Paramount Pictures and Sega of America.

Fazit

Wer Jim Carrey mag, muss da hin. Die rundum gelungene Leinwand-Adaption von „Sonic the Hedgehog“ basiert auf den Abenteuern-Spielen von SEGA. „Sonic the Hedgehog“ ist überraschend witzig und Jim Carrey beim Durchdrehen zuzusehen ist einfach ein Traum! Freigegeben ab 6 Jahren und ab 13. Februar im Kino Ihres Vertrauens. (Kinotante Katrin)

Courtesy Paramount Pictures and Sega of America.