Dienstag, 7. Januar 2020 00:15 Uhr

Filmkritik „Underwater“: Horror mit Kristen Stewart

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Eröffnet wird das neue Kinojahr im Gruselbereich mit gleich zwei nervenzehrenden Filmen: Auf einer unterseeischen Bohrinsel wird Kristen Stewart nicht nur mit einem Erdbeben konfrontiert; „The Grudge“ erzählt von einem verfluchten Haus. Hier geht’s aber erst einmal um „Underwater“.

Die vor allem durch ihren Auftritt als Bella Swan in den Verfilmungen der „Twilight“-Romane von Stephenie Meyer bekanntgewordene Kristen Stewart wird im April 30. Zu ihrem Kino-Portfolio zählen bereits jede Menge Werke: von „Into the Wild“ über Auftritte in „Still Alice“ bis hin zu ihrer Rolle in Ang Lees „Die irre Heldentour des Billy Lynn“.

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Gerade erst ist die Neuauflage von „3 Engel für Charlie“ in die Kinos gekommen, mit Stewart in einer der kultigen Hauptrollen. Im März 2020 schlüpft die US-Aktrice in die Haut von Jean Seberg – der früh verstorbenen, vor allem für ihren Auftritt im Nouvelle-Vague-Klassiker „Außer Atem“ bekannten Kult-Schauspielerin.

Darum geht’s

Vorher aber begibt sich Stewart in „Underwater“ auf für sie recht unbekanntes Terrain: Ein Horrorfilm! Regie geführt bei „Underwater – Es ist erwacht“ hat der Amerikaner William Eubank. Zuvor hatte der Regisseur die Filme „Love“ und „The Signal“ verantwortet und lange als Kameramann gearbeitet. In seinem neuen Film nun geht es um eine Gruppe von Wissenschaftlern, die tief unter Wasser von einem Seebeben heimgesucht wird. Nicht nur, dass die Forschungsstation schwer in Mitleidenschaft gezogen wird, das Beben erweckt auch ein unheimliches Etwas zum Leben. Kristen Stewart verkörpert hier eine der Hauptfiguren, auch Vincent Cassel gehört zur Darstellerriege.

„Underwater“ erinnert sowohl von der Geschichte und den vorab zu sehenden Bildern her als auch von der, von Stewart getragenen Wasserstoff-Kurzhaar-Frisur (man denke an Sigourney Weaver!), ein wenig an etablierte Filmwerke wie etwa „Alien“ oder „The Abyss“.

Der 95-Minüter mit einer FSK-Freigabe ab 16 kommt bei uns am 9. Januar in die Kinos, wird indes erst am folgenden Tag in den USA lanciert. (dpa/KT)

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