„Ghostbusters: Legacy“ sorgt für Jubel bei Kinobetreibern

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 22.11.2021, 17:16 Uhr

© 2021 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

„Ghostbusters: Legacy“ schafft das, woran das 2016er-Remake gescheitert ist – und wird zum Mega-Erfolg in den USA.

Solche Erfolge freuen einen in der Corona-Flaute ganz besonders: Der Film „Ghostbusters: Legacy“ (englischer Originaltitel: „Ghostbusters: Afterlife“) sorgt an den amerikanischen Kinokassen für lautes Klingeln.

Gute Ergebnisse

44 Millionen Dollar (umgerechnet rund 39,1 Millionen Euro) soll „Ghostbusters: Legacy“ am Eröffnungswochende in 4315 US-Kinos eingespielt haben — das berichtet das Branchenblatt „The Hollywood Reporter“. Ein gutes Ergebnis — und Balsam für die Seele der Produktionsfirma, nachdem das weiblich besetzte „Ghostbusters“-Sequel im Jahr 2016 eher floppte. Die Zahlen dürften noch ordentlich steigern — zum Thanksgiving-Weekend erwartet man sich noch ordentliche Zuwächse.

Film sorgt für viel Nostalgie

Auch, wer den Film gesehen hat, geben die Kinos preis: Über die Hälfte der Zuschauer waren zwischen 25 und 44, 57 Prozent davon Männer. Das zeigt, dass bei „Ghostbusters“ natürlich der Nostalgie-Faktor maßgeblich mitspielt. Regie bei„Ghostbusters: Legacy“ führte Jason Reitman — Sohn des Regisseurs der Kult-Filmreihe, Ivan Reitman. Die Hauptrollen übernehmen dabei Carrie Coon (40), Finn Wolfhard (18), Mckenna Grace (15), Annie Potts (69) und die frisch gekürte männliche Sexbombe Paul Rudd (52).

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Blockbuster retten Kinos

Nicht nur „Ghostbusters: Legacy“ erfreut die Filmindustrie. Wie die Kinokette Cineworld vor Kurzem erklärte, lagen die Einnahmen an den Kinokassen in Großbritannien und Irland um 127 Prozent höher als im jeweils gleichen Monat des Vorjahres. Der Grund war der Erfolg des neuen James-Bond-Streifens „No Time To Die“, der wesentlich zu einer finanziellen Erholung der Kinos beitragen könnte. Auch auf „Spider-Man: No Way Home“, der im Dezember 2021 in die Kinos kommt, liegen große Hoffnungen.

Übrigens war an diesem Wochenende nicht alles erfreulich an den US-Kinokassen: Der Film „King Richard“, der das Leben von Tennis-Coach Richard Williams (Vater der Tennis-Superstarschwestern Serena und Venus Williams) behandelte, floppte ordentlich. Er spielte nur 5,7 Millionen Dollar ein — gehofft hatte die Produktionsfirma Warner Bros. auf 7 bis 10 Millionen.