spannungsgeladen und angemessen„Haus des Geldes“: Über das grandiose Finale und worauf Fans sich freuen können

Netflix © 2021

Redaktion KuTRedaktion KuT | 07.12.2021, 22:18 Uhr

Jetzt ist es offiziell vorbei: Mit Teil 2 der fünften Staffel „Haus des Geldes" endet die spanische Bankräuber-Ära. Das Finale begeistert die Fans. Doch was kommt jetzt?

„Haus des Geldes“-Fans gehen aktuell durch eine schwere Zeit: Die beliebte Geschichte rund um die charmantesten Bankräuber der Welt verabschiedet sich jetzt offiziell. Seit dem 3. Dezember läuft der zweite Teil von Staffel 5 und somit das Ende der Erfolgsserie. Chancen für eine Fortsetzungen gibt es zur Zeit keine, doch zum Trost hat sich Netflix etwas anderes überlegt.

„Haus des Geldes“: Dank Netflix zum Mega-Erfolg

2017 startete die Serie „La casa de papel“ im spanischen Fernsehen. Die Einschaltquoten der Serie waren jedoch so miserabel, dass die Serie sogar eingestellt werden musste. Doch der  Streaminganbieter Netflix sah großes Potential und schnappte sie sie Rechte, um von da an die Serie allen Streamern zur Verfügung zu stellen. Und das entpuppte sich zu einem vollen Erfolg.

Mittlerweile wird die Serie unter dem Namen „Haus des Geldes“ von Fans heiß und innig geliebt. Doch war es das jetzt? Nicht ganz. 

HAUS DES GELDES Staffel 5

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Spinn-off lässt Fans aufatmen

Denn ganz auf die Geschichte müssen Fans nicht verzichten. Vor wenigen Tagen kündigte Netflix ein geplantes Spin-off der Serie an. Das Spin-off schenkt einer besonderen Figur eine eigene Serie: Andrés de Fonollosa aka Berlin (Pedro Alonso). Berlin balancierte in der Serie meist zwischen doppeldeutigen Aussagen und Handlungen. Einerseits zeigt die Figur Berlin einen charismatischen und liebevollen Mann, andererseits wirkt er rassistisch, frauenverachtend und gewaltbereit. Doch er ist auch eines: Der Bruder des Professors. Somit lüftet ein Spinn-off vermutlich das ein oder andere Geheimnis der Serie.

Koreanisches Remake und Netflix-Dokumentationen

Das geplante Spin-off soll laut Netflix erst 2023 erscheinen. Bis dahin haben Fans aber verschiedene Möglichkeiten, weiterhin in der Stimmung der Serie zu bleiben. Bereits im kommenden Jahr startet eine koreanische Variante von „Haus des Geldes“, in der auchPark Hae-oo aus der Serie „Squid Game“ als Berlin mitspielt. Zudem hat Netflix Dokumentationen veröffentlicht, die über die Handlungen der Serie und die Wirkung auf die Zuschauer berichten.

HAUS DES GELDES Staffel 5

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Das Finale: Mitreißend und angemessen

Doch kommen wir zu dem grandiosen und meisterhaften Finale: Während der erste Teil der fünften Staffel für Fans eher ernüchternd ausfiel, hat der zweite Teil allen Unmut der Fans beiseite gelegt. Denn besser hätte man „Haus des Geldes“ kaum abschließen können. Mitreißend und spannungsgeladen beschreiben die letzten Minuten der Serie, kurze Atemaussetzer inklusive.

Immer wieder wird den Zuschauern glaubwürdig suggeriert, dass das Ende feststeht. Doch das Blatt wendet und wendet sich immer wieder kurzfristig. Tränen gibt es zum Ende hin ebenfalls inklusive. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass „jeder das bekommen hat, was er verdient“ – natürlich im fiktiven Sinne.  Die Reihe hat somit ein tolles Ende gefunden, mit ohne dieses unbefriedigende Gefühl einer schlecht-geendeten Serie zu hinterlassen. Toll! 

Und ja, es ist paradox mit Bankräubern und Kriminellen so zu sympathisieren und mitzufiebern. Es ist wahrhaftig ein Phänomen. Genau dieses Phänomen beschreibt die Netflix-Dokumentation: „Haus des Geldes – das Phänomen“.