28.02.2020 19:08 Uhr

Helen Mirren: Warum sie Drehbücher von hinten beginnt

imago images / Pacific Press Agency

Britenstar Helen Mirren enthüllte auf der Berlinale ein Geheimnis: Die erste Seite eines neuen Drehbuchs interessiert die Schauspielerin anfangs überhaupt nicht.

Helen Mirren (74) liest immer zuerst die letzte Seite eines Filmskripts. Das verriet die Britin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.
„Wenn meine Rolle auch auf der letzten Seite auftaucht – alles gut“, sagte die 74-Jährige und sorgte damit für Lacher. „Wenn nicht, blättere ich von hinten bis zu meinem Charakter zurück.“ Wenn dieser zu leise aus dem Film verschwinde, lohne es sich nicht, das Skript von Beginn an zu lesen, sagte sie. „Dann ist es keine gute Rolle.“

Auszeichnung für’s Lebenswerk

Gute Worte hatte Mirren auch für die Berliner Filmkultur. „Die Leute hier sind informiert und kritisch. Sie haben keine Angst, Klartext zu reden“.

Mirren hat am Donnerstagabend den Goldenen Ehrenbären der Berlinale für ihr Lebenswerk erhalten. Die sympathische und bodenständige Künstlerin nahm die Auszeichnung in Berlin aus den Händen der neuen Berlinale-Geschäftsführerin, Mariette Rissenbeek, und dem neuen künstlerischen Leiter, Carlo Chatrian, entgegen.

Anschließend wurde für das Publikum im Berlinale-Palast „The Queen“ gezeigt, für die Titelrolle war Mirren 2007 mit dem Oscar ausgezeichnet worden. (dpa/KT)