Sonntag, 6. Oktober 2019 20:25 Uhr

Hier spricht Milo Ventimiglia über Enzo, schlechten Schlaf und seine Rolex

imago images / ZUMA Press

Über 25 Jahre steht Milo Ventimiglia bereits vor der Kamera, spielte in zahlreichen Filmen und Serien mit. Vor allem durch seine Rolle als Jess Mariano in „Gilmore Girls“ erlangte er 2001 weltweit Bekanntheit. Seit drei Jahren feiert er mit dem TV-Hit „This Is Us – Das ist Leben“ große Erfolge. Für seine Rolle als Jack Pearson wurde der 42-Jährige sogar zweimal für einen Emmy-Award nominiert.

Nun ist Ventimiglia als Hauptdarsteller auch endlich auf der großen Leinwand zu sehen. In dem Film „Enzo und die wundersame Welt der Menschen“ spielt er einen Rennfahrer, dessen Leben aus der Sicht seines treuesten Begleiters, Golden Retriever Enzo, erzählt wird. Nicht nur vor der Kamera, sondern auch dahinter wurden der Schauspieler und sein tierischer Co-Star Parker beste Freunde. „Wir entwickelten eine tiefe Freundschaft, die man nicht in Worte fassen kann. Hätte Parker kein Zuhause gehabt, hätte ich keine Minute gezögert und ihn mit zu mir genommen“, so Ventimiglia im Interview mit klatsch-tratsch.de in Los Angeles.

Enzo und die wundersame Welt der Menschen

2019 Twentieth Century Fox

Wie viele Hunde wurden insgesamt am Set gebraucht, um den Film zu drehen?
Eine Menge. Wir mussten schließlich Enzos ganzes Leben zeigen. Neben Parker hatten wir den neunjährigen Butler, zwei weitere Hilfshunde und ich glaube so zwischen acht und zwölf Welpen.

„Enzo und die wundersame Welt der Menschen“ wird bei den Zuschauern kaum ein Auge trocken lassen. Können Sie Ihren Emotionen freien Lauf lassen?
Je älter ich werde, desto emotionaler werde ich. Mittlerweile bin ich richtig nah am Wasser gebaut und dieser Film hat mir definitiv den Rest gegeben.

Eine Message in dem Film lautet: Egal wie viele Steine das Leben dir in den Weg legt, gib niemals auf! Wie gehen Sie mit schwierigen Situationen um?
Ich bin eher etwas verschlossen, versuche niemanden mit meinen Problemen zu belasten. Immerhin sind es meine Probleme, nicht die von anderen. Deshalb ziehe ich mich dann eher zurück und versuche, sie mit mir selbst auszumachen. Doch am Ende haben wir immer die Möglichkeit, etwas Positives in jeder Situation zu finden.

Enzo und die wundersame Welt der Menschen

2019 Twentieth Century Fox

Gute Einstellung…
Ich versuche immer, das positive in den Dingen zu sehen. Wir erschaffen oft selbst die Ängste und Zweifel in uns und fürchten uns vor Sachen, die noch gar nicht existieren. Damit machen wir uns verrückt.

Was sind Ihre größten Herausforderungen?
Da gibt es einige. Allein morgens aufzustehen… ich habe allerdings oft größere Probleme damit einzuschlafen. Mir gehen dann einfach zu viele Dinge durch den Kopf.

Sie sehen gut aus, sind ein gefragter Schauspieler – haben Sie eigentlich auch Makel? Rauchen Sie, trinken Sie?
…Bin ich vielleicht schlecht im Bett? (lacht) Nein, ich bin ein großartiger Liebhaber, sehr einfühlsam…

Also gibt es keinen Fehler an Ihnen?
Ich weiß nicht, ob man das als Fehler bezeichnen kann: Ich kann nicht streiten. Ich lasse die Menschen einfach so sein, wie sie sind, lege mich nicht gerne mit anderen an und lasse ihnen ihre Meinung.

Woher kommt diese Einstellung?
Meine Mutter sagt, ich wurde schon so geboren. Ich sage, es ist, weil meine Eltern mich so erzogen haben. Sie sind die wunderbarsten Menschen auf diesem Planten. Sehr ausgeglichen und gütig, ihre Aura erfüllt den ganzen Raum und ich muss sie nur ansehen und fühle mich ruhiger. Sie sind die Art von Menschen, die du um dich herum haben willst und sie erlauben mir, ich selbst zu sein. Ich glaube, deshalb lasse ich Leute auch einfach sein, wie sie sind und versuche eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen.

Trotz dieser Ausgeglichenheit sind Sie ja trotzdem auch ein PS-Junkie, oder?
Ich habe ein Muscle-Car, einen Chevy und ein paar Motorräder – aber es geht nicht darum, dass etwas unbedingt besonders schnell ist. Ich bin gerne auf zwei Rädern unterwegs und ich mag klassische Autos. Schnelligkeit ist aufregend, aber nichts, was mich fasziniert.

So wie exklusive Uhren? Sie tragen eine Rolex.
Die habe ich mir selbst geschenkt, zu meinem 40. Geburtstag (lacht).

Was gibt Ihnen denn einen Kick?
Am Set, wenn du deinem Filmpartner in die Augen schaust und ihr im gleichen, perfekten Moment seid. Das ist mein Kick.

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