Sonntag, 11. August 2019 17:52 Uhr

Hilary Swank: Universal stoppt ihren Menschenjagd-Thriller „The Hunt“

Foto: imago images / Starface

Der Thriller „The Hunt“ mit Hollywoodstar Hilary Swank bleibt unter Verschluss – bis auf weiteres zumindest. Der Grund sind die beiden blutigen Massaker vor kurzem in den USA.

Hilary Swank: Universal stoppt ihren Menschenjagd-Thriller "The Hunt"

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Nach den beiden Massakern in El Paso und Dayton ist die Veröffentlichung eines gewaltverharmlosenden Films mit Schauspielerin Hilary Swank vom Filmstudio gestoppt worden. „Wir verstehen, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, um diesen Film zu veröffentlichen“, teilte Universal Pictures in einem Statement am Wochenende mit.

„The Hunt“ (Die Jagd) ist als satirischer Thriller angelegt und sollte in den USA eigentlich Ende September rauskommen. Er werde bis auf Weiteres auch nicht weiter beworben. Ein deutscher Kinostart war eigentlich für den 28. November vorgesehen.

Darum geht’s

In der Geschichte geht es um Menschen aus höchsten Kreisen, die andere Leute zum Spaß jagen, als wären sie Tiere. Zwölf Menschen, die sich nicht kennen, finden sich plötzlich auf einer Lichtung, nichts ahnend wie sie dorthin gekommen sind. Doch sehr bald erfahren sie, dass sie von einer Gruppe reicher Leute ausgewählt wurden, um sie zu deren Zeitvertreib zu jagen.

Eine der Auserwählten (Betty Gilpin) dreht den Spieß aber um und macht aus den Jägern die Gejagten. Ihr Ziel: Die Strippenzieherin (Hilary Swank) der Idee…

Trump, der den Hass schürt, kritisiert auch

Die Hauptrollen spielen neben Swank (45) weiter Emma Roberts (28) and Betty Gilpin (33). Der Film ist das neuste Werk aus der erfolgreichen Horrorfilmschmiede Blumhouse („Get Out“, „The Purge“).

US-Präsident Donald Trump schien „The Hunt“ am Freitag auf Twitter zu kritisieren, ohne den Titel zu nennen. Trump sagte, der Film würde Chaos schüren und Gewalt provozieren, für die dann andere verantwortlich gemacht würden. Der Präsident hatte mit seiner hitzigen Rhetorik zuletzt Rassismus-Vorwürfe auf sich gezogen und steht nach den Massakern dadurch selbst in der Kritik.

Anfang des Monats hatten Männer in El Paso und Dayton aus teils rassistischen Motiven 31 Menschen erschossen. (dpa/KT)

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