Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere

dpadpa | 10.11.2021, 14:23 Uhr
Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere
Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere

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Großer Auftritt für Lady Gaga: Bei der Premiere ihres neuen Films „House of Gucci“ zeigte sich die Pop-Ikone gewohnt extravagant.

US-Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga hat bei der London-Premiere des Films „House of Gucci“ mit ihrem freizügigen Outfit die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Neben ihren Co-Stars legte die 35-Jährige einen fast schon künstlerischen Auftritt hin und verzauberte alle mit einem Traum aus Violett.

Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere
Lady Gaga bei der UK Premiere von "House of Gucci".

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Lady Gagas Kleid: eine Hommage an ihre Rolle im Film

Dabei trug Lady Gaga natürlich nicht irgendein Kleid – wer ein bisschen genauer hinschaut, merkt sofort, dass sich die Stil-Ikone dabei einiges gedacht haben wird. Ihr luftiges purpurfarbenes Kleid ließ die mit Netzstrümpfen bekleideten Beine weitgehend unbedeckt, als sie sich am Dienstagabend auf dem roten Teppich präsentierte.

Oben Gucci, unten Gaga – das Kleid wird eine Anspielung auf ihre Rolle als Patrizia Reggiani in dem Biopic der Mode-Dynastie gewesen sein, während Bein abwärts der rebellische Geist der Sängerin zum Vorschein kommt.

Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere
Lady Gaga auf der UK Premiere von "House of Gucci".

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Der luxuriöse Cast von „House of Gucci“ war auch dabei

Natürlich ist nicht nur Lady Gaga in diesem Film zu sehen. Auf dem Londoner roten Teppich waren noch viele andere Schauspieler zu sehen, die wir im neuen Biopic bewundern werden dürfen. Ganz vorn dabei ist natürlich Adam Driver, der das Oberhaupt der Gucci-Dynastie, Maurizio Gucci, verkörpert.

Auch Salma Hayek, die aktuell im neuen Marvel-Blockbuster „Eternals“ zu sehen ist, wird auch dabei sein. Der Stilgott Jared Leto beehrt uns auch mit seiner Leinwand-Präsenz.

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Salma Hayek, Jared Leto, Adam Driver und Lady Gaga bei der UK Premiere von "House of Gucci".

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Darum geht es in dem Biopic „House of Gucci“

Der Popstar spielt in dem Krimi-Drama die Rolle Patrizia Reggiani. Die Ex-Frau des einstigen Chefs des Modehauses Gucci, Maurizio Gucci, wurde 1997 in einem aufsehenerregenden Prozess verurteilt, den Mord an ihrem Ex-Mann in Auftrag gegeben zu haben. Zwei Jahre lang hatte man gerätselt, wer Maurizio Gucci ermordet haben könnte – sogar Spuren in den Fernen Osten hatte man bereits verfolgt. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass seine Ex-Frau einen Auftragskiller angeheuert hatte – und zwar über ihren Metzger, der wohl Verbindungen zu solchen Leuten hatte.

Mittlerweile hat die 72-Jährige ihre Haftstrafe abgesessen und ist wieder auf freiem Fuß – mit ihren beiden Töchtern, hervorgegangen aus besagter Ehe, hat sie jedoch keinen Kontakt mehr. Sie gesteht laut der „Süddeutschen Zeitung“, dass sie sich gewünscht hätte, ihren Töchtern wäre dieser Film erspart geblieben – er würde nur alte Wunden aufreißen. Der Film soll vom 2. Dezember an auch in deutschen Kinos zu sehen sein.

Höschenblitzer und Hauch aus Violett: Lady Gaga bei „House of Gucci“-Premiere
Lady Gaga in House of Gucci.

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Fanatische Lady Gaga konnte Film und Realität nicht mehr trennen

Gaga, die mit bürgerlichem Namen Stefani Germanotta heißt, hat italienische Wurzeln. Für die Rolle in dem Film arbeitete sie eigenen Angaben zufolge monatelang daran, mit einem möglichst authentischen italienischen Akzent zu sprechen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Trotz, dass sie kein einziges Mal mit der echten Patrizia Reggiani gesprochen hatte, scheint sich der Star sehr in die Rolle hineingesteigert zu haben. In einem Interview mit der „Vogue“ erzählt sie, dass sie den Bezug zur Realität verloren hatte.

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Lady Gaga auf der UK Premiere von "House of Gucci".

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„Ich hatte irgendwann gegen Ende der Dreharbeiten psychische Schwierigkeiten. Ich war entweder in meinem Hotelzimmer und lebte und sprach als Reggiani, oder ich war am Set und lebte und sprach als sie.“

Höhepunkt dieses Realitätsverlustes soll ein Spaziergang in Italien gewesen sein, bei dem sie nicht mehr zwischen Filmset und Wirklichkeit zu unterscheiden gewusst hätte. (dpa/KT)