Montag, 27. August 2018 18:27 Uhr

Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea in „Narziss und Goldmund“

Den Roman kannte jeder Hippie. Jetzt wird Hesses „Narziss und Goldmund“ verfilmt. Zur hochkarätigen Besetzung gehören in den Hauptrollen Mädchenschwarm Jannis Niewöhner (26, „Jugend ohne Gott“, „High Society“, „Asphaltgorillas“) als Goldmund und Sabin Tambrea (33, “Ludwig II“, „Ma Folie“, „Der Mann aus dem Eis“) als Narziss.

Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea in "Narziss und Goldmund"

Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea mit Regisseur Stefan Ruzowitzky. Foto: Jürgen Olczyk/Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

An ihrer Seite spielen André M. Hennicke als Lothar, Henriette Confurius als Lene, Elisa Schlott als Julia, Emilia Schüle als Lydia, Matthias Habich als Burgherr, Sunnyi Melles als Gräfin, Jessica Schwarz als Rebekka, Georg Friedrich als Fürst, Uwe Ochsenknecht als Meister Niklaus und Kida Khodr Ramadan als Anselm sowie Johannes Krisch als Goldmunds Vater, Jeremy Miliker als junger Goldmund, Oskar von Schönfels als junger Narziss und Branko Samarovski als Abt Daniel.

Erst am 2. Januar 2020 wird der Film in die deutschen Kinos kommen. Keine Ahnung, was so lange dauert einen Film wie diesen fertigzustellen?

Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea in "Narziss und Goldmund"

Foto: Jürgen Olczyk/Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Hermann Hesses Roman erschien 1930, wurde in über dreißig Sprachen übersetzt und gehört zu seinen erfolgreichsten Büchern. Der hier skizzierte Widerspruch zwischen Körper und Geist, den er in der Beziehung dieser beiden Figuren zu einen versucht, macht die Erzählung zu einer der bewegendsten Freundschaftsgeschichten der Weltliteratur. Hesse, der 1946 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, sah seine Figuren so: „Narziss ist ebenso wenig der reine Geistesmensch, wie Goldmund der reine Sinnenmensch – sonst bräuchte einer den anderen nicht, sonst schwängen sie nicht beide um eine Mitte und ergänzten sich. Narziss kann das brutale Wort vom Heiligen und Wüstling sagen und kann am Ende doch das Ganze von Goldmunds Leben liebend bejahen.“

Regisseur und Autor Stefan Ruzowitzky sagte zu seinem neuen Projekt: „Was für eine fantastische Aufgabe, diese zwei konträren Lebenssichten zu verfilmen: die klare, geordnete Welt des Geistes im Kloster im Gegensatz zu einer bunten, sinnlichen, erotischen Welt des Mittelalters!“

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