Jared Leto: Keine Probleme mit seiner Maskerade, aber mit Ridley Scotts Akzent

Paul VerhobenPaul Verhoben | 13.11.2021, 20:34 Uhr
Jared Leto: Keine Probleme mit der Maske, aber mit Ridley Scotts Akzent
Jared Leto: Keine Probleme mit der Maske, aber mit Ridley Scotts Akzent

Fabio Lovino..© 2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc. All Rights Reserved...

Jared Leto glaubt, dass er gerade die beste Zeit seiner Schauspielkarriere erlebt.

Der „Thirty Seconds to Mars“-Frontmann kann sich derzeit wirklich nicht über einen Mangel an lukrativen Rollenangeboten beklagen: Er spielt in Ridley Scotts neuem Krimidrama „House of Gucci“ mit und wird außerdem im Marvel-Vampir-Blockbuster „Morbius“ auftreten.

Kein Wunder, dass der 49-Jährige mit sich und der Welt zufrieden ist. „Ich glaube nicht, dass es besser als das wird. Ich empfinde jeden Tag so viel Dankbarkeit. Ganz ehrlich, es ist ein Traum“, schwärmte der Star diese Woche bei der britischen Premiere von „House of Gucci“ in London. „Ich habe lange und hart gearbeitet und diese Möglichkeiten zu haben ist etwas ganz Besonderes.“

Jared Leto: Keine Probleme mit der Maske, aber mit Ridley Scotts Akzent

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Probleme mit Ridley Scotts Akzent

Jared Leto ist in seiner Rolle als Paolo Gucci in „House Of Gucci“ fast gar nicht mehr wiederzuerkennen. Doch nicht die herausragende Latex-Maske war für ihn das Problem, sondern etwas anderes. Denn er war von Sir Ridley Scotts britischem Slang am Set von „House of Gucci“ verwirrt.

Der 49-jährige US-Schauspieler spielt die Hauptrolle in dem Krimi, der die Geschichte des Mordes an dem Modelabelgründer Maurizio Gucci im Jahr 1995 erzählt. Neben der schauspielerischen Leistung für den Krimi musste sich Jared aber noch einer anderen Herausforderung stellen: dem Akzent des Regisseurs. Jared konnte nämlich einige der Worte, die Scott verwendete, nicht verstehen.

Stolz auf die Zusammenarbeit mit dem Meisterregisseur

Bei der britischen Premiere von „House of Gucci“ im Odeon Luxe Leicester Square in London am Dienstagabend (9. November) sagte er: „Hin und wieder sagte er ein Wort und ich hatte keine Ahnung, wovon er sprach. Du weißt, dass er englische Wurzeln hat und als Amerikaner war ich nur für einen Moment verloren. Er sagte zum Bespiel Dinge wie ‚Bangers and Mash‘ [auf Deutsch: Würstchen und Kartoffelbrei] oder so und ich musste einfach fragen ‚Häh? Was?‘“

Aber der Sänger, der seit Jahren auch als Schauspieler glänzt, lobte den erfahrenen 83-jährigen Regisseur auch und betonte, dass es „wunderbar“ sei, mit ihm zu arbeiten.

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Jared Leto schwärmt von Lady Gaga

Der Leadsänger von Thirty Seconds to Mars schwärmte auch von seinen Erfahrungen mit Pop-Superstar Lady Gaga, die in dem Film mit der Hauptrolle zu sehen ist.

Die „Bad Romance“-Sängerin spielt in dem Film die Prominente Patrizia Reggiani, die einen Auftragskiller anheuerte, um ihren Ehemann zu töten, weil der fremd ging. Jared fand: „Sie ist fantastisch. Sie ist eine Risikoträgerin, eine Regelbrecherin. Einfach eine großartige Kollegin. Ich schätze die Möglichkeit, mit ihr zusammenzuarbeiten, sehr.“

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Nachdem der Star 2016 den Joker im DC-Blockbuster „Suicide Squad“ gespielt hatte, steht er nun auch davor, einer der ersten Darsteller zu werden, die sowohl in Marvel- als auch DC-Projekten auftauchen. Kommentieren wollte er seine zukünftige Rolle in „Morbius“ allerdings nicht.

Viel lieber sprach er also über seine Figur des Paolo Gucci, an dem ihm vor allem der Kleidungsstil beeindruckte. „Paolo hatte die besten Outfits. Ich habe sicherlich ein oder zwei Dinge über Mode von Paolo gelernt“. (Bang/KT)

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