Freitag, 28. Juni 2019 09:02 Uhr

Jesse Eisenberg mit „The Art of Self-Defense“ & Gottschalk mit der Neuen

Thomas Gottschalk kommt mit seiner neuen Freundin Karina Mroß zur Eröffnung. Foto: Felix Hörhager

Die Sonne scheint, es ist heiß und an vielen Orten in München werden rote Teppiche ausgerollt: Filmfestzeit. Schauspieler und Filmemacher stellen ihre neuen Streifen vor. Los ging es vor 1.500 Gästen mit einer ziemlich düsteren Komödie.

Jesse Eisenberg mit "The Art of Self-Defense" und Gottschalk mit seiner Neuen

Thomas Gottschalk kommt mit seiner neuen Freundin Karina Mroß zur Eröffnung. Foto: Felix Hörhager

Es war eine Komödie mit ziemlich schwarzem Humor, mit der am Donnerstagabend das renommierte Filmfest München eröffnet worden ist. In „The Art of Self-Defense“ spielt Jesse Eisenberg einen jungen Mann, der seine Ängstlichkeit überwinden möchte und deshalb mit Hilfe eines Karatekurses danach strebt, so männlich wie möglich zu werden. Das Festival zeigte sich zu Beginn ebenfalls kämpferisch. „Wir sind immer noch stark“, sagte Festivalleiterin Diana Iljine.

Einen lässigen Auftritt legte übrigens Thomas Gottschalk hin. Der 69-Jährige kam mit seiner neuen Freundin Karina Mroß zur Eröffnung. Während der Meister ein paar Interviews gab, hielt sich die 56-Jährige Karina zurück.

Jesse Eisenberg mit "The Art of Self-Defense" und Gottschalk mit seiner Neuen

Jesse Eisenberg (l) und Regisseur Riley Stearns stellen ihren Film „The Art of Self-Defense“ vor. Foto: Felix Hörhager

Gerüchte

Vor Beginn des Filmfestes hatte es einigen Wirbel gegeben. Die „Bild“-Zeitung hatte ein Interview mit der bayerischen Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) veröffentlicht mit der Überschrift „Filmfest droht das Aus!“. Davon könne aber keine Rede sein. „Das Filmfest 2019 findet natürlich wie geplant statt und auch für 2020 stehen die Gelder bereit“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter erklärte, „die Angst, dass das Münchner Filmfest verschwindet, das können sie komplett ausblenden. Das wird nicht passieren, das garantiere ich.“

Jesse Eisenberg mit "The Art of Self-Defense" und Gottschalk mit seiner Neuen

Jesse Eisenberg in seinem neuen Film. Foto: Filmfest München

Veränderungen soll es trotzdem geben. Das Festival müsse digitaler und glamouröser werden, forderte Gerlach. „Wir arbeiten alle daran, dass auch zukünftig das heißeste Filmfest des Jahres und Deutschlands in München stattfindet.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) träumte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ davon, das Festival könnte mit viel Geld irgendwann mit den deutlich größeren Filmfestspielen in Berlin oder Cannes mithalten. Ein erster Anstoß sollen die drei Millionen Euro sein, um die der Freistaat seinen Anteil am Budget des Festivals erhöht hat, das er gemeinsam mit der Stadt München finanziert.

Bis 6. Juli 180 Filme

Bis zum 6. Juli zeigt das Filmfest rund 180 Filme aus aller Welt. Viele prominente Gäste werden erwartet, darunter der spanische Schauspieler Antonio Banderas und der britische Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes.

Auch neue Techniken gibt es zu erleben: Ab Dienstag können Besucher mit Spezialbrillen in die Virtual Reality abtauchen, in virtuelle Welten. (dpa/KT)

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren