31.01.2020 22:40 Uhr

Jim Carrey: „Ich schreibe, als wäre ich verrückt“

Foto: Doane Gregory/Paramount

Für Jim Carrey ist es wichtig Spaß an seinen Filmrollen zu haben. Sein aktueller Film ist ein Beispiel dafür, denn er darf einen Bösewicht im neuen Sonic-Film spielen.

In „Sonic The Hedgehog“ wurde das berühmte Videospiel für die große Leinwand verfilmt. Fans können Jim Carrey in der Rolle des Bösewichts Dr. Robotnik sehen. Der Hollywood-Star beantwortete eine Frage von’BANG Showbiz‘, ob er es genieße, zwielichtige Charaktere zu spielen, mit den Worten: „Ob hinterhältig oder nicht – es macht einfach Spaß, ihn zu spielen, und das ist alles. Ich denke, die wichtigste Sache, die du machen kannst, ist, wirklich involviert zu sein in dem, was du tust. Es ist, als würdest du einem Kind dabei zusehen, wie es die Welt entdeckt und fragt ‚Was ist das?'“

Er schwärmt von Meryl Streep

Dann wird der 58-Jährige etwas präziser in seiner Antwort: „Das ist die Grundlage der Meisner-Technik: Wenn du interessiert bist an dem, was du tust, dann ist es interessant, dir zuzusehen. Es dreht sich auf eine gewisse Weise also alles darum, zu spielen.” Der Comedian findet es wichtig, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und nicht mit verbissenem Ehrgeiz an Rollen heranzugehen. Der zweifache Grammy-Gewinner ist eben auch durch Rollen in „Bruce Allmächtig„, „Ace Ventura“ oder „Der Grinch“ berühmt geworden, bei denen er sich absolut nicht zu ernst nehmen durfte.

Jim bewundere auch seine professionellen Schauspielerkollegen:“Einige der größten Schauspieler, mit denen ich die Ehre hatte, zusammenzuarbeiten, wie etwa Meryl Streep, spielen einfach, wisst ihr. Sie haben ihre Recherche gemacht und wissen, was sie tun. Aber wenn es zu diesem Moment kommt, dann spielen sie. Es macht also wirklich viel Spaß“, schildert der 58-Jährige.

Jim Carrey: "Ich schreibe, als wäre ich verrückt"

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„Höre nie mit dem Schreiben auf“

Diese gelassene Einstellung kommt dem ‚Dumm und Dümmer‘-Darsteller auch beim Drehbuchschreiben zugute. „Ich schreibe, als wäre ich verrückt. Ich höre nie mit dem Schreiben auf und sofort geschehen Dinge und es ist wundervoll. Je verspielter du bist, desto mehr wunderbare Magie geschieht“, schwärmt der Schauspieler. So wundervoll verspielt kann der 58-Jährige gern öfter sein.

 

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