Montag, 13. Januar 2020 21:06 Uhr

Joaquin Phoenix dankt seiner Mama in rührender Rede

imago images / PA Images

Joaquin Phoenix durfte sich bei den Critics‘ Choice Awards erneut über eine Auszeichnung als bester Hauptdarsteller freuen – besonderen Tribut zollte er seiner Mutter.

Der ‚Joker‘-Star schnappte Hollywood-Größen wie Antonio Banderas (‚Leid und Herrlichkeit‘), Robert De Niro (‚The Irishman‘), Leonardo DiCaprio (‚Once Upon a Time in Hollywood‘), Adam Driver (‚Marriage Story‘), und Adam Sandler (‚Der schwarze Diamant‘) den Preis vor der Nase weg. Während seiner Dankesrede würdigte der 45-Jährige, der sich sonst eher bedeckt über sein Privatleben hält, seine Mutter dafür, dass sie stets an ihn geglaubt habe.

„Mama, du warst schon immer meine größte Inspiration. Du hast mich nie aufgegeben, selbst dann, wenn meine Selbstzweifel mich auf Abwege geführt haben. Ich weiß deine Unterstützung sehr zu schätzen.“ Der Star, der sich bereits seit Jahrzehnten vegan ernährt, bedankte sich außerdem bei den Veranstaltern dafür, dass die Gerichte auf rein pflanzlicher Basis serviert wurden.

Er wurde festgenommen

Des Weiteren nahm der ‚Walk the Line‘-Darsteller Stellung zu seiner Verhaftung am vergangenen Freitag (10. Januar) in Washington D.C. Joaquin Phoenix war abgeführt worden, weil er an einer der Demonstrationen gegen den Klimawandel teilgenommen hatte, die wöchentlich von Jane Fonda organisiert wurden. Er sagte dazu: „Manchmal müssen wir Verantwortung übernehmen, Dinge verändern und bereit sein, Opfer zu bringen.“

Er und Martin Sheen, (79), marschierten zusammen mit Jane Fonda und anderen Demonstranten die Treppen zum Sitz des amerikanischen Kongresses hinauf. Da sie sich selbst nach Ankunft der Polizei weigerten, zu gehen, wurden sie schließlich verhaftet. Der Schauspieler, der heute (13. Januar) für seine ‚Joker‘-Darbietung als bester Darsteller für einen Oscar nominiert wurde, verkündete dem Publikum bei der Verleihung: „Die Fleisch- und Milchindustrie ist zu einem Drittel für den Klimawandel verantwortlich. Wir können jetzt, heute und morgen etwas dagegen tun, indem wir entscheiden, was wir zu uns nehmen.”

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