Montag, 2. September 2019 16:42 Uhr

Joaquin Phoenix: „Joker“-Rolle hat ihn wahnsinnig gemacht

Foto: Warner Bros.

Joaquin Phoenix „wurde verrückt“, als er sich auf seine Hauptrolle in ‚Joker‘ vorbereitete. Der 44-jährige Schauspieler verlor 23 Kilogramm, um Batmans berühmtesten Gegner in der kommenden DC Comics-Ursprungsgeschichte zu verkörpern und gab nun zu, der Gewichtsverlust habe ihm dabei geholfen, sich in die Rolle hineinzuversetzen.

Beim Filmfestival in Venedig, wo der Streifen Premiere feierte, sagte der Schauspieler: „Es stellte sich heraus, dass das deine Psyche beeinflusst. Du fängst an, verrückt zu werden.“ Während die Kilos bei Phoenix schnell purzelten, dauerte es bezüglich eines anderen Aspekts der Rolle, dem bekannten Lachen des Joker, eine Weile, bis er sich die nötigen Fähigkeiten antrainiert hatte. Joaquin offenbarte, von Regisseur Todd Phillips verlangt zu haben, sich sein Lachen anzuhören. „[Es musste] etwas sein, das fast schmerzhaft war.“

Die Joker-Lache brauchte lange

Und weiter: „Ich denke, bei dem Joker ist es ein Teil von ihm, der herauskommen will. Ich denke, wir stellen uns alle irgendwie vor, wie sich ein Joker-Lachen anhören muss, und es fühlte sich wie eine neue, frische Art an, es zu betrachten. Ich dachte nicht, dass ich es hinbekommen würde. Ich übte irgendwie alleine, aber ich bat Todd, rüberzukommen, um sich mein Lachen anzuhören. Ich hatte das Gefühl, es sofort hinbekommen zu müssen und vor jemand anderem. Es war wirklich unbehaglich. Ich brauchte eine lange Zeit“, so der ‚Walk The Line‘-Star.

Joaquin Phoenix: "Joker"-Rolle hat ihn wahnsinnig gemacht

Foto: Warner Bros.

Der Joker wurde zuvor bereits von Jack Nicholson, dem verstorbenen Heath Ledger und Jared Leto gespielt, aber Joaquin vermied es, sich die Darstellung seiner Kollegen anzuschauen. Er erklärte: „Der Reiz, diesen Film zu machen, lag darin, dass wir ihn auf unsere eigene Art und Weise machten. Ich verwies auf keine vergangenen Iterationen [des Joker]. Es fühlte sich einfach wie unsere eigene Kreation an, die mir sehr wichtig und der Schlüssel war.“

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