Donnerstag, 21. Mai 2020 15:47 Uhr

John Malkovich sieht sich nicht als ein „Verführer“

imago images / Everett Collection

John Malkovich erkennt sich in seinen Filmfiguren nicht wieder. Der 66-jährige Schauspieler kann auf ein gut gemischtes Repertoire an Filmrollen zurückblicken – sei es als der berüchtigte Frauenheld in der Rolle des verführerischen Valmont in dem Liebesdrama „Gefährliche Liebschaften“ oder als der eiskalte Häftlings Cyrus Grissom in dem Thriller „Con Air“.

Auch in zahlreichen Independent-Filmen war John zu bewundern. Der Hollywood-Star ist jedoch der Meinung, dass seine Charaktere auf der Leinwand nichts mit seiner Person im wirklichen Leben zu tun haben, denn da sei er einfach nur der „Klassenclown“.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von John Malkovich (@jgmalkovich) am Okt 21, 2017 um 8:50 PDT

So denkt er über seine Rollen

In einem Interview mit der Zeitung „The Guardian“ sagte John: „Viele dieser Figuren sind kalt oder grausam oder intellektuell. Ich glaube nicht, dass jemand, der mich kennt, mich als kalt bezeichnen würde. Vielleicht irre ich mich. Und Verführer genauso – ich würde es nicht mit mir in Verbindung bringen. Mehr Klassenclown als das alles.“

Malkovich würde es auch nicht weiter stören, wenn er nie wieder vor der Kamera stehen würde, da er gerne seinen Lebensstil ändern würde. Bereits 2008 musste er sein Leben umkrempeln, da er all seine Lebensersparnisse an den Betrüger Bernard Madoff verloren hatte. “

Alles, was ich je gemacht hatte, war weg. Aber ich glaube nicht, dass es so wichtig war. Wir haben nur unsere Lebensweise und das Geld, das wir ausgegeben haben, geändert. […] Und ich hörte auf, für alles zu bezahlen. Ich hörte einfach eine Zeit lang auf, für Freunde und Familie zu bezahlen“, so John Malkovich.

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