Montag, 7. Oktober 2019 17:30 Uhr

„Joker“: Zuschauer sind entsetzt – so brutal ist der neue Film

2019 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. TM & © DC Comics

Ab dem 9. Oktober ist die Verfilmung des Comic-Klassikers „Joker“ in den deutschen Kinos zu sehen. In den USA startete der Film bereits am vergangenen Freitag. Doch über Twitter äußerten sich nun zahlreiche Zuschauer entsetzt über den Streifen. Aufgrund der brutalen Gewalt waren viele nämlich nicht in der Lage den Streifen zu Ende zu sehen, weswegen sie das Kino frühzeitig verlassen haben sollen. Sind die dargestellten Szenen wirklich so schlimm?

Zuletzt fieberten nicht nur Fans der „Batman„-Reihe dem langersehnten Kinostart des „Joker“-Streifens entgegen. In den USA knackte der Film bereits nach dem ersten Wochenende zahlreiche Zuschauer-Rekorde. Bereits am ersten Abend spielte der Film 13 Millionen US-Dollar in die Kasse der Filmemacher.

"Joker": Zuschauer sind entsetzt - so brutal ist der neue Film

2019 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. TM & © DC Comics

Menschen mit Depressionen wird abgeraten

Doch neben den begeisterten Anhängern des Kult-Schurken äußerten sich nun auch einige Kritiker über Twitter. Diese beschreiben den Streifen sogar als so brutal, dass sie Menschen mit Depressionen dringend davon abraten sich die Verfilmung anzusehen.

„Joker war kein guter Film. Er war schwer anzusehen und verstörend. Er verherrlicht Waffengewalt und die Krankheit des Geistes. Es geht darum, wie ein Kranker zu einem Gott für Mörder werden kann“, schrieb ein Kinobesucher.

„Jeder der an einer Depression oder psychischen Störung leidet sollte gewarnt sein. Nach 20 Minuten hatte ich eine Panikattacke“, schrieb ein anderer. Darüber hinaus befürchten einige Nutzer des Sozialen Netzwerks, dass der Film durch seine positive Darstellung von Gewalt dazu führen wird, dass die Rate der Kriminalität wieder steigen wird. „Unser Job ist es die Straftaten aufzuspüren die nach „Joker“ begangen werden“, postete ein Kritiker.

Amoklauf von Aurora

Bereits im Jahr 2012 ereignete sich im Rahmen der Premiere des „Batman – The Dark Knight Rises„- Films ein Blutbad. Während der Vorstellung im US-amerikanischen Aurora, schoss ein Amokläufer 12 andere Kinobesucher wahllos nieder. Für die Hinterbliebenen der Tat ist es deswegen absolut nicht nachvollziehbar, wie nun ausgerechnet die Verfilmung des Batman-Schurkens Gewalt als so selbstverständlich darstellen kann.

Andere Twitter-Nutzer verteidigten den Film jedoch. Schließlich kam mit „Joker“ nicht zum ersten mal ein Gewalt-Streifen in die Kinos. Zudem ist der Film erst ab 16 Jahren frei gegeben. Die Filmemacher haben die „FSK“ also nicht umsonst so hoch angesetzt.

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