Samstag, 11. Mai 2019 17:20 Uhr

Judi Dench: „Ich weine, weil es mein letzter Job sein könnte“

Judi Dench (84) gesteht, dass sie ihre Rolle als M in ‚James Bond‘ sehr „naiv“ anging. Die britische Schauspielerin verkörperte die MI6-Chefin in stolzen acht Filmen des Franchises. Sie habe jedoch anfangs gar nicht realisiert, was für eine ikonische Rolle sie damit annahm.

Judi Dench: "Ich weine, weil es mein letzter Job sein könnte"

Foto: Lia Toby/WENN.com

„Ich dachte, dass es eine großartige Idee war, M als Frau zu casten, nachdem so viele Männer diese Rolle gespielt haben. Aber trotzdem verstand ich nicht, wieso sie mich fragten. Ich bin froh, dass ich ein wenig naiv war, diese Rolle anzunehmen, denn wenn ich gewusst hätte, auf was ich mich einlasse, wäre ich nicht fähig gewesen, einen Fuß vor den anderen vor der Kamera zu setzen“, gesteht die 84-Jährige.

Deswegen weint sie

Dass Judi Dench die Rolle annahm, sei im Grunde ihrem verstorbenen Mann Michael Williams zu verdanken. „Ich erinnere mich daran, dass ich zögerte, als sie es mir erstmals anboten. Aber mein Ehemann sagte ‚Judi, du musst es tun. Ich will sagen können, dass ich mit einer Bond-Frau verheiratet bin'“, lacht sie im Gespräch mit dem ‚Closer‘-Magazin. Obwohl sie inzwischen zu einer Ikone im Film-Business zählt, sorgt sich auch die ‚Victoria & Abdul‘-Darstellerin noch immer um ihre zukünftige Karriere.

„Ich hatte sehr viel Glück. Jedes Mal, wenn ich einen Film mache, mache ich mir immer noch Sorgen, dass es mein letzter sein könnte, weil ich dieses schreckliche Gefühl habe, dass mich niemand mehr engagieren wird. Das ist immer noch meine größte Sorge. Vor ein paar Jahren fing ich an, am Set eines Films zu weinen, weil ich plötzlich diesen Gedanken hatte, dass es mein letzter Job sein könnte“, packt die Schauspielerin aus.

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