Freitag, 20. März 2020 16:54 Uhr

Judi Dench lehnt eine weibliche Bond-Agentin strikt ab

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Judi Dench ist der festen Überzeugung, dass James Bond niemals eine Frau sein sollte. Die 85-jährige Schauspielerin hat von 1995 bis 2012 in vier Bond-Filmen die Rolle der ‚M‘ verkörpert – die einzige Frau, die die Rolle nach Bernard Lee und Robert Brown und vor Ralph Fiennes spielte.

Auch wenn ihr also die Ehre zuteil wurde und sie in eine Rolle schlüpfen durfte, in der vor und nach ihrer Zeit nur Männer zu sehen sind, lehnt sie eines strikt ab: Nach Daniel Craig sollte keinesfalls eine Frau für die Rolle des legendären Geheimagenten gecastet werden.

Weiblicher Bond war nicht vorgesehen

Die Darstellerin erklärt aber auch den einfachen Grund für ihre Meinung: „Nein. Bond sollte keine Frau sein, weil diese Art von Modell – Bond als Frau – im Wesentlichen nicht im Drehbuch stand.“

Judy sagte der Zeitung ‚Daily Mail‘ weiter, dass Frauen „in der Welt der Schauspielerei alles versuchen sollten“, bestand aber darauf, dass die Beschreibung von Bond „sehr spezifisch“ sei.

Eigene Reihe mit einer Frau als Agentin

Sie verwies auf den Autor der Bücher, auf dem die Filme basieren und dachte nach: „Was würde Ian Fleming sagen? Nun, er ist nicht hier, um ihn zu fragen.“ Immerhin ist der Schriftsteller auch bereits 1964 verstorben. Die Oscar-Preisträgerin meint jedoch, dass eine von Frauen geführte Spionage-Saga geschaffen werden sollte – nur eben nicht in der Bond-Franchise.

Sie fügte hinzu: „Jemand sollte eine Figur schaffen, damit eine weibliche Agentin vorne und in der Mitte spielt, das nichts mit Fleming zu tun hat und nicht damit, Bond zu einer Frau machen. Ist das klar?!“ Auch Bond-Produzentin Barbara Broccoli erklärte kürzlich, nicht an einer weiblichen Bond-Figur interessiert zu sein.

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