SchauspielerinJulianne Moore glaubt, dass Kino trotz Streaming überleben wird

Jurypräsidentin Julianne Moore in Venedig.
Jurypräsidentin Julianne Moore in Venedig.

Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa

dpadpa | 31.08.2022, 15:35 Uhr

Julaine Moore ist Jury-Präsidentin bei den Filmfestspeieln von Venedig, die an diesem Mittwoch eröffnet werden. Sie glaubt fest an die Macht von Geschichten.

Die Schauspielerin Julianne Moore macht sich über einen wandelnden Kino-Markt mit Streaming-Konkurrenten keine Sorgen. Seit Mitte der 1980er Jahre trat Moore in mehr als 90 Film– und Fernsehproduktionen auf.

„Ich habe das Gefühl, dass die Diskussion über die Zukunft des Kinos am Ende oft eher die kommerzielle Seite betrifft, dass sie sehr geschäftsorientiert ist“, sagte die 61-Jährige am Mittwoch in Venedig. „Für mich ist am wichtigsten, was erschaffen wird. Was wir weiterhin kreieren.“ Es werde immer wieder andere technische Übertragungswege von Kunst geben: „Wie wir leben, wie sich die Welt entwickelt, verändert sich permanent. Aber Kunst verändert sich nicht. Sie ist konstant

Filmfestspiele in Venedig eröffnet

Moore weiter: „Menschen werden immer Geschichten erzählen, und Menschen werden immer neue Wege finden, Geschichten zu erzählen.“ Und das sei für sie das, was das Filmfest Venedig ausmache. Moore ist dieses Jahr Präsidentin der Jury bei den Filmfestspielen.

Die 79. Filmfestspiele in Venedig werden am Mittwochabend feierlich eröffnet. Im Wettbewerb sind dieses Jahr mehrere große Netflix-Produktionen vertreten. Auch der Eröffnungsfilm „White Noise“ von Noah Baumbach ist eine Produktion des Streaming-Anbieters.