Montag, 11. November 2019 23:20 Uhr

Kevin Feige äußert sich zu Martin Scorseses knallharter Marvel-Kritik

imago images / ZUMA Press, imago images / MediaPunch

Kevin Feige (46) äußerte sich nun zur scharfen Kritik von Martin Scorsese (76) am Marvel-Universum. Der legendäre Regisseur erregte kürzlich große Aufmerksamkeit mit seiner Aussage, dass die Comic-Streifen „kein Kino“ seien.

„Es geht nicht um Menschen, die anderen Menschen emotionale, psychologische Erfahrungen aufzeigen wollen“, kritisierte er gegenüber dem „Empire“-Magazin. Der Filmemacher habe zwar versucht, die Blockbuster zu gucken, aber er sehe einfach keinen Wert in ihnen. „Es ist eine andere Erfahrung, wenn ein Film ein Themenpark à la Marvel ist und Kinos zu Vergnügungsparks werden“, erklärte er beim BFI London Film Festival.

Auch James Gunn verteidigte die Marvel-Filme

Das will Kevin Feige, Filmproduzent zahlreicher Marvel-Blockbuster, nicht auf sich sitzen lassen. „Ich denke, dass das nicht wahr ist. Ich halte es für unglücklich. Ich denke, dass ich und alle, die an diesen Filmen arbeiten, Kino lieben, Filme lieben, liebend gerne ins Kino gehen und einen Film in einem Saal voller Menschen als Gemeinschaftserfahrung gucken“, sagt er im Gespräch mit dem „Awards Chatter“-Podcast des „Hollywood Reporter“.

Auch „Guardians of the Galaxy„-Regisseur James Gunn (53) hatte die Comic-Verfilmungen bereits öffentlich gegen Scorseses Kritik verteidigt. „Martin Scorsese ist einer meiner fünf liebsten lebenden Filmemacher“, schrieb er auf Twitter. „Ich war außer mir, als Leute gegen ‚Die letzte Versuchung Christi‚ demonstriert haben. Ich bin traurig, dass er meine Filme jetzt auf die gleiche Weise verurteilt.“

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