Montag, 12. März 2018 22:05 Uhr

Klaas Heufer-Umlauf: „Die Zeit des ultrakalten Zynismus ist vorbei“

Klaas Heufer-Umlauf startet heute Abend um 23 Uhr mit der ersten Ausgabe seiner Show ‚Late Night Berlin‘. Presse wie Fans treibt vor allem die Frage um, wird es genauso viel Klamauk wie bei seinen Vorgängershows „Circus Halligalli“ oder „neoParadise“ geben.

Klaas Heufer-Umlauf: "Die Zeit des ultrakalten Zynismus ist vorbei"

Foto: ProSieben/Claudius Pflug

„Es wird bestimmt ein bisschen weniger klamaukig als früher, dennoch plane ich auch keine ‚Tagesschau‘ mit Witzen“, sagte der 34-jährige im Interview mit dem Branchendienst ‚dwdl.de‘. Am Ende bleibt natürlich auch eine Late-Night-Show ein großes Stück Entertainment. Bei all der Regierungsbildung darf man ja nicht vergessen, dass bei RTL II ‚Naked Attraction‘ läuft. Auch da verlangen die Zuschauer Einordnung.“

Zynische Late-Night-Talker sind nicht mehr in

Heufer-Umlauf hat auch eine Meinung zu möglichen Erwartungen seines Publikums: „Ich war noch nie gut darin, mir zu überlegen, was das Publikum will. Wir hatten bislang Glück damit, mit dem, worauf wir Lust hatten – mal mehr, mal weniger – den Nerv getroffen zu haben. Das haben wir nie groß geplant.“

Der beliebte Entertainer will sogar einen neuen Trend ausgemacht haben. „Die Zeit des ultrakalten Zynismus ist vorbei“, erklärte der 34-jährige in dem Interview. „Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass die Zuschauer nicht mehr so interessiert sind an einem Host, an dem alles abperlt. Das heißt nicht, dass Jimmy Kimmel jede Woche eine Träne verdrücken muss, aber ich glaube wenn es die Atmosphäre erfordert, ist das inzwischen auch möglich – und manchmal notwendig.“

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