Sonntag, 16. Juni 2019 22:38 Uhr

Kultfilm „Matrix“ wird 20 Jahre alt

Der Film Matrix wird jetzt 20 Jahre alt und trifft heute noch den Zahn der Zeit. Der Science-Fiction-Streifen setzt sich mit Themen auseinander wie künstliche Intelligenz, imaginäre Umgebungen und wie der Mensch in einer computergesteuerten Welt seinen Platz findet.

Kultfilm "Matrix" wird 20 Jahre alt

Matrix, The (1999) Neo (Keanu Reeves), Smith (Hugo Weaving) Regie: Wachovski Brothers. Foto: United Archives/IFTN

Die Wachowski-Brüder Larry und Andy, aus denen später die Transfrauen Lana und Lilly Wachowski wurden, haben mit Matrix einen “legendären” Film geschaffen, so einst die Kritik.

Wegweisend war er allemal, auch was die Technik einst betraf. Die Handlung basiert auf der Interaktion zwischen Mensch und Maschine und spielt in zwei verschiedenen Welten. Zum einen die von Computern animierte Welt und zum anderen in der Realität, in der die Menschen als Batterien ausgebeutet werden.

Darum geht’s im Film

Im Film spielt Keanu Reeves (54) die Hauptrolle des auserwählten “Neo” der dazu trainiert wird gegen die Maschine anzukämpfen, um die Menschheit zu retten. Hilfe bekommt er von der Hackerin Trinity – gespielt von Carrie-Anne Moss (51) – und dem Verbündeten Morpheus (Laurence Fishburne (57)), der ihm erklärt, dass die Welt von der er glaubt sie wäre, tatsächlich nur eine Simulation ist.

Hauptdarsteller Reeves hatte zwar schon vorher seinen Durchbruch und war einer der begehrtesten Schauspieler, dennoch verhalf ihm die Rolle des Neo dazu, einer der bestbezahltesten Hollywoodstars zu werden. Auch für Kollegen Carrie-Anne Moss und Laurence Fishburn ebnete der Si-Fi-Streifen den Weg zu einer höheren Bekanntheit.

Kultfilm "Matrix" wird 20 Jahre alt

Foto: Warner Bros.

Ein wahrer Klassiker

Matrix, der am 17 Juni 1999 in den Kinos anlief, schaffte es die Zuschauer nicht nur mit extremen Kampfsportarten aus dem asiatischen Raum zu beeindrucken, sondern auch mit herausragenden Special Effekten, die zum Markenzeichen des Films wurden. Der Kultstreifen gewann vier Oscars und andere Auszeichnungen, unter anderem den MTV Movie Award 2000 für den besten Film. Nach dem Erfolg des ersten Teils folgten 2003 “Matrix Reloaded” und “Matrix Revolutions”, doch keiner der Fortsetzungen schaffte es wirklich gute Kritik zu bekommen.

Einzigartige Spezialeffekte

Geradezu revolutionär waren damals die aufwändig gestaltete Kampfszenen im Stil von Kung-Fu-Filmen, die in Verbindung mit ganz neuen digitalen Effekten völlig neu waren.

Erstmals eingesetzt wurde der sogenannte Bullet-Time-Effekt – ein spezielles Verfahren der Zeitlupenfotografie. Umgesetzt wurde der durch 122 Spiegelreflex- und 2 Filmkameras. Alle 122 Kameras wurden rund um eine Szene auf Schienen geschraubt und synchronisiert ausgelöst. So kann diese Szene verlangsamt, gestoppt oder auch rückwärts abgespielt werden (siehe Video unten).

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