12.12.2019 23:51 Uhr

Lars Eidinger im Kino-Thriller „Nahschuss“

Alamode Film

In Lünen fiel am 11. Dezember die letzte Klappe der Dreharbeiten des Kinofilms „Nahschuss“. Autorin und Regisseurin Franziska Stünkel erzählt die Geschichte von Ingenieur Franz Walter (Lars Eidinger), der von der Stasi angeworben und wegen zunehmend systemkritischer Haltung der Spionage bezichtigt wird.

Kino-und TV-Star Devid Striesow spielt Walters Kollegen, Luise Heyer seine Frau. „Nahschuss“ ist inspiriert von der Lebensgeschichte des Dr. Werner Teske, der 1981 zum Tode verurteilt und durch den sogenannten „unerwarteten Nahschuss“ getötet wurde. Es war die letzte Hinrichtung in der Geschichte der DDR.

Lars Eidinger im Kino-Thriller "Nahschuss"

David Striesow. Starpress/Cinnemon Red

Dreh an vielen Originalschauplätzen

25 Tage lang drehte das Team in Berlin, Hamburg, Wuppertal und Lünen. Darunter auch an Originalschauplätzen, wie dem ehemaligen Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR in Berlin-Lichtenberg und der Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen. Dank der Film-Förderer in Hamburg und Nordrhein-Westfalen konnten außerdem architektonisch verwandte Motive außerhalb Berlins gedreht werden. So diente beispielsweise der Ratssaal des 1960 eingeweihten Rathauses in der Lüner Innenstadt als Gerichtssaal.

Der Kinostart ist für 2020 vorgesehen. Ein Sendetermin im ZDF steht noch nicht fest.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Lars Eidinger (@larseidinger) am Dez 8, 2019 um 11:25 PST