Montag, 15. April 2019 11:21 Uhr

Leinwand-Ikone Bibi Andersson gestorben

Bibi Andersson 1964 in Stockholm. Foto: Pressensbild/epa Scanpix Sweden

Schweden trauert um eine große Schaupielerin: Bibi Andersson, die in zahlreichen Filmen von Ingmar Bergman auftrat, ist tot.

Leinwand-Ikone Bibi Andersson gestorben

Bibi Andersson 1964 in Stockholm. Foto: Pressensbild/epa Scanpix Sweden

Die durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Ingmar Bergman berühmt gewordene Schauspielerin Bibi Andersson ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Man trauere um eine der bekanntesten Schauspielerinnen Schwedens, teilte das schwedische Filminstitut auf Twitter mit.

„Bibi Anderssons Errungenschaften für das schwedische Kino können nicht hoch genug bewertet werden“, erklärte Institutschefin Anna Serner. Zuvor hatten mehrere schwedische Medien vom Tod Anderssons berichtet. Die Zeitung „Expressen“ zitierte die Tochter von Andersson mit den Worten, ihre Mutter sei seit Längerem krank gewesen. Sie starb demnach am Sonntag.

Schon als Teenager vor der Kamera

Die 1935 in Stockholm geborene Andersson stand bereits als 15-Jährige für Bergman vor der Kamera – als Darstellerin in einer Seifenwerbung. Von da an arbeitete sie immer wieder mit dem schwedischen Erfolgsregisseur zusammen und drehte 13 Filme mit ihm, darunter „Das siebente Siegel“ (1957) an der Seite von Max von Sydow. Als größte Charakterrolle ihrer Karriere wird diejenige der Krankenschwester Alma im Bergman-Drama „Persona“ (1966) betrachtet, in dem sie neben Liv Ullmann zu sehen ist. 2009 drehte sie ihren letzten Film.

Andersson erhielt für ihre schauspielerischen Leistungen zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrmals den schwedischen Filmpreis Guldbagge. (dpa/KT)

Bibi Andersson: Ihre bekanntesten Filme

1957: Das siebente Siegel
1957: Wilde Erdbeeren
1966: Persona
1973: Szenen einer Ehe
1979: Airport ’80 – Die Concorde

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