Sonntag, 24. Juni 2018 14:48 Uhr

Margot Robbie: „Ich wusste sofort, dass es nicht normal ist“

Margot Robbie wünscht sich Rollen, die sie „verängstigen“. Die australische Schauspielerin liebt es, unkonventionelle Projekte anzunehmen und Drehbücher zu erhalten, die gegen den Strom schwimmen.

Margot Robbie: "Ich wusste sofort, dass es nicht normal ist"

Foto: Apega/WENN.com

„Ich mag es, überrascht zu werden. Ich lese natürlich so viele Skripte und viele von ihnen folgen derselben formelhaften Struktur, was mich langweilt und davon entfernt. Wenn ich Drehbücher wie ‚I, Tonya‘ und ‚Terminal‘ bekomme, die die Regeln zu brechen scheinen, reißt mich das wirklich mit“, erklärt die Darstellerin. „So habe ich mich gefühlt, als ich ‚Terminal‘ gelesen habe. Ich wusste sofort, dass es nicht normal ist und habe es geliebt. Ich liebe es, mich ein wenig zu fürchten und nicht zu wissen, ob ich es durchziehen kann – das ist erregend.“ Um die Verwandlung in ihre jeweiligen Rollen zu schaffen, setzt die 27-Jährige auf optische Nachhilfe.

Neuer Film „Terminal“

„Ich spreche nie flapsig über Kostüme, Haar und Make-up, weil sie von immenser Bedeutung für die Charaktere sind, die ich spiele“, sagt die schöne Blondine. Ihre Figur Annie im neuen Thriller ‚Terminal‘ wird des Öfteren mit ihrem Alter Ego aus ‚Suicide Squad‘, Harley Quinn, verglichen.

Margot selbst verrät gegenüber ‚Total Film‘, davon überrascht gewesen zu sein: „Ich habe sie mir nie zusammen in derselben Welt vorgestellt und im selben Satz verwendet, bis mich jemand bei einem Interview danach gefragt hat. Die Film-Ästhetik war einfach in ihrer Absurdität wunderschön, es hat also riesig Spaß gemacht, für jeden eine interne Palette zu kreieren, die verbessert und als Grundlage verwendet werden kann. Aber bezüglich meines Charakters wollte ich keine bestimmte Figur imitieren, überhaupt nicht.“

Wann ‚Terminal‘ in die deutschen Kinos kommt ist noch nicht bekannt.

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