Sonntag, 19. August 2018 21:09 Uhr

Mark Wahlberg entscheidet in „Mile 22“ über Leben und Tod

Mark Wahlberg (47) quatscht in dem neuen Spionagethriller „Mile 22“ ab 13. September Terroristen einen Knopf an die Backe. Jetzt redete er über seine neuste Rolle!

Mark Wahlberg entscheidet in "Mile 22" über Leben und Tod

Foto: Universum Film

Der zweifach oscarnominierte Mark Wahlberg hat für den Action-Streifen ‚Mile 22‘ gleich doppelt hingelangt. Das Projekt scheint ihn in ganzer Hinsicht überzeugt zu haben, denn er ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Produzent. Auch Regisseur Peter Berg ist kein Unbekannter für Wahlberg. Die beiden sind wie ein altes Ehepaar, denn nach ihren gemeinsamen Filmen ‚Lone Survivor‘, ‚Deepwater Horizon‘ und ‚Boston‘ wissen sie genau, wie der andere tickt.

Wahlberg spielt Jimmy Silva, den Offizier eines Elite-Teams, das außerhalb von Recht und Gesetz operiert. Das Team übernimmt natürlich nur besonders kniffelige Einsätze, bei denen es nützlich ist, dass diese keiner Regierung zugeordnet werden können. Mit so einer Tätigkeit kann man zwar nach außen nicht punkten oder angeben, man macht sich damit auch nicht gerade beliebt und besonders familientauglich ist so ein Job nun auch gerade nicht.

Der Job und Jimmy Silva  sind eins

Mark Wahlberg sagte über seine Rolle Jimmy Silva in ‚Mile 22‘: „Sein Gehirn funktioniert wie das eines Hais, immer in Bewegung, immer in Arbeit und scheinbar nicht in der Lage auch mal einen Gang runter zu schalten. Für ihn ist es unmöglich zwischen seiner Arbeit und sich selbst zu unterscheiden.“

Jimmy Silva sei in erster Linie ein Intellektueller, erklärte Wahlberg im Presseheft zum Film. „Ich hatte das Gefühl, wir hätten schon genug von der Art vor sich hinbrütenden, wortkargen Antihelden gesehen. Es ist Zeit, mal von einem Typen zu hören, der sehr aufgeschlossen ist und gerne ins Gespräch kommt. Er ist der Typ Mann, der, wenn sein Team grünes Licht für die Operation bekommt, entscheidet, wer leben bleibt, wer sterben wird und was dazwischen passiert. Er ist ein sehr cooler interessanter Charakter, der sich nicht um gut und böse schert oder wer damit angefangen hat. Er erledigt nur seinen Job und das ist alles.“

Mark Wahlberg entscheidet in "Mile 22" über Leben und Tod

Mark Wahlberg und Peter Berg am Set. Foto: Universum Film

Der Hollywoodstar erklärte auch, was ih am meisten an dem Film reizte. „’Mile 22′ gehört in das Genre Spionagethriller. ‚Mile 22‘ basiert zwar nicht auf einer wahren Geschichte, aber ich bewundere Filme wie ‚Zero Dark Thirty‘ von Kathryn Bigelow und ‚München‘ von Steven Spielberg. Die gehören zu meinen absoluten Favoriten. Besonders ‚München‘ hatte großen Einfluss auf die Actionszenen.“

Die Mission steht an erster Stelle

Regisseur Peter Berg unterstreicht die Besonderheit der Story in ‚Mile 22‘ mit: „Für unser Helden-Team steht die Mission an erster Stelle. Das ist ganz anderer Typ, als der ‚Jeder-steht-für- sich-selbst‘-Held, die wir bisher gesehen haben.“ Mark Wahlberg stimmt dem zu und fügt hinzu: „Pete und ich haben drei andere Filme gemacht, die auf wahren Begebenheiten mit tragischem Ausgang beruhten. Ursprünglich wollten wir was machen, wo wir Spaß haben, aber unsere Vorstellung von Spaß heißt eine Welt voller Gewalt, Verrat, Betrug zu entwickeln und all diese Dinge, denke ich, machen eine großartige Story.“

Mark Wahlberg entscheidet in "Mile 22" über Leben und Tod

Foto: Universum Film

„Wir wollten einen echt smarten charaktergetriebenen Actionfilm drehen. Pete, der Regisseur, weiß, was er in Sachen Actionszenen zu tun hat, aber die wahre Geschichte ist das Herz mit den tollen Drehungen und Wendungen und das ist es auch, was uns beide reizte.“ Na dann, bald werden wir wissen ob es funktioniert. (KW)

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