30.11.2020 23:50 Uhr

„Mossad“: Terrorbekämpfung kann auch megalustig sein

Die Slapstick-Komödie "Mossad" ist nach dem vermaledeiten Kinostart im Sommer 2020 bald auch für das Heimkino zu haben. Der erfolgreichste israelische Film des vergangenen Jahres ist DAS Comeback von Gag-Schreiber-Legende David Zucker (Die Nackte Kanone, Scary Movie), der an dem Drehbuch kreativ mitgewirkt hat.

© Busch Media Group

Wie einst Leslie Nielsen alias Frank Drebin stolpert der in Ungnade gefallene Geheimagent Guy Moran durch eine höchst brisante Mission, um die ganze Welt vor einer terroristischen Bedrohung zu bewahren.

Soviel vorweg: Ein Revival der hohen Kunst des Gag-Feuerwerks.

"Mossad": Terrorbekämpfung kann auch megalustig sein

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Darum geht’s in „Mossad“

David Zucker, Regisseur und Drehbuchautor der Slapstick-Klassiker Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug, Die Nackte Kanone, Top Secret! und Scary Movie 5 fungierte als kreativer Berater dieser durchgeknallten israelischen Agentenkomödie: Der Mossad-Agent Guy Moran musste den Dienst quittieren, weil er seine letzte Mission gründlich in den Sand gesetzt hat. Nun arbeitet Guy als Wachmann bei einer Hüpfburg für Kinder, aber eigentlich möchte er zum Geheimdienst zurück. Die Chance bietet sich, als ein amerikanischer Tech-Milliardär auf einer Geschäftsreise in Israel entführt wird.

"Mossad": Terrorbekämpfung kann auch megalustig sein

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Legendäres Trio Zucker/Abraham/Zucker

Mit seinen grandiosen filmischen Parodien setzte David Zucker zusammen mit seinem Bruder Jerry und seinem Freund Jim Abrahams (als Trio „ZAZ“ genannt) neue Maßstäbe in Sachen Gag-Dichte im Komödienfach. Mit absurdem, cartoonhaftem Slapstick und haarsträubendem Wortwitz sorgten sie vor allem in den 80er- und 90er- Jahren für Lachsalven im Sekundentakt.

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Die Werke der Zuckers, wie „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ und „Die Nackte Pistole“, waren auch das Sprungbrett ins Comedy-Fach für den legendären Leslie Nielsen, der zuvor eher als Nebendarsteller in TV-Dramen tätig war.

„Mossad“ könnte ein Klassiker werden

Der israelische Regisseur Alon Gur Arye ist ein außerordentlicher Verehrer des Zuckerschen Humors. Bereits seinen preisgekrönten Kurzfilm Hamosad Hasagur (2007) legte er deswegen als eine Hommage an seine großen Vorbilder an. So war es ein großer Glücksfall, dass er David Zucker höchstpersönlich als kreativen Berater für die Umsetzung einer Langfilmfassung von Hamosad Hasagur gewinnen konnte. Die Rechnung ging auf: Mit „Mossad“ entstand eine Slapstick-Granate, die mit viel Charme und Witz den ZAZ-Klassikern getrost den Hummus reichen kann!

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„Mossad“ nimmt mit gar nicht so subtilem, aber stets lachmuskelstrapazierendem Witz die typischen Klischees rund um den legenda?ren Geheimdienst und dessen Umgang mit terroristischen Bedrohungen auf die Schippe.

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Galerie

Die Darsteller und der Titelsong

In der Hauptrolle verkörpert Tsahi Halevi (Bethlehem) den Agenten Guy Moran mit einer bemerkenswerten Arroganz und Selbstbewusstsein, so als wäre Frank Drebin aus dem Ruhestand zurückgekehrt (und hätte sich die weiße Haarpracht schwarz gefärbt). Wenn Dummheit ein Code ist, kann Guy Moran ihn knacken!

Als starker Gegenpart steht Guy die CIA-Agentin Linda Harris bei, gespielt von der israelischen Schauspielerin Efrat Dor. Sie ist in vielen internationalen Produktionen zu sehen, beispielsweise „Die Frau des Zoodirektors“ oder „Die Wurzeln des Glücks“. Außerdem spielte sie in Serienproduktionen wie Amazons Sneaky Pete und aktuell in der Comicserie „The Flash„. Dvir Benedek spielt Guys Mentor, die Mossad-Legende Shuki. Er war wiederum in der Netflix-Original-Serie „Messiah“ zu sehen.

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Der eingängige Titelsong „Someone Hug Me“ im Stil eines typischen Bond-Lieds mit orientalischer Note stammt von Sarit Hadad. Die israelische Sängerin, die dort zur besten Sängerin der 2000er Jahre gekürt wurde, trat 2002 für Israel mit dem Song „Light a Candle“ beim Eurovision Song Contest in Tallinn an.

Ab 14. Dezember 2020 als DVD, Blu-ray und VoD

Wir verlosen 2 Blu-Ray & 2 DVDs von „Mossad“

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