Netflix hat den Überlebensschocker „Escape Room“ ins Programm geholt

Netflix hat den Überlebensschocker "Escape Room" ins Programm geholt
Netflix hat den Überlebensschocker "Escape Room" ins Programm geholt

© SonyPictures

31.01.2021 20:30 Uhr

"Escape Room" ist ein horrormäßiger Psycho-Thriller, in dem es darum geht, unter Stress kniffelige Aufgaben zu lösen. Jetzt ist der Kinohit von 2019 auch bei Netflix zu sehen.

Jeder, der weiß, wie schwer es schon sein kann, 3 x 4 auszurechnen, wenn man dringend aufs Klo muss, wird in „Escape Room“ auf seine Kosten kommen. Wir sagen nicht, dass es nice wird.

Ein guter Einstieg in einen Thriller ist bekanntlich die halbe Miete. Wenn der erste Schock richtig sitzt, kann sich entspannt werden, solange die Handlung genau an den einprägsamen Anfang auf das Schmerzlichste erinnert. Um es kurz zu machen: die Anfangsszene ist einprägsam.

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Herausforderung im „Escape Room“

In „Escape Room“ (dem ersten Teil einer neuen Reihe) geht’s es darum, unter Stress kniffelige Sachen lösen. Mit Stress ist nicht das vor Corona berühmt-berüchtigte Assessment-Center bei der Lufthansa gemeint, sondern Todesangst.

Geflogen wird in „Escape Room“ auch nur von der Decke und das dann aber gleich mitten rein in den Mega-Stress mit Zahlencodes und Wänden, die zerquetschen.

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Zoey (gespielt von der kanadischen Schauspielerin Taylor Russell) ist Physik-Studentin in Chicago und hat, wie so viele Bücherwürmer, ein Problem mit dem sozialen Agieren außerhalb der der Uni. Sie wird ermuntert, ihren Horizont zu erweitern. Aha, ein Escape Room soll es also sein!

Ben (Logan Miller) ist intelligenzmäßig eher am anderen Ende von Zoey. Er ist Lagerarbeiter, hat die Schnauze von dem Job so richtig voll und will sich mal jenseits vom praktischen Denken ausprobieren. Der Dritte, der einen schwarzen Würfel des Unternehmens Minos erhält, ist der stinkreiche Jason (Jay Ellis).

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Merke: Es geht in Horrorfilmen nie um Geld

Lächerliche 10.000 Dollar sind von Minos ausgesetzt, wer es schafft, in dem nigel-nagelneuen Spiel Escape Room zu entkommen. Damit die Hauptdarsteller nicht gleich draufgehen, werden bei Spielstart noch drei weitere Teilnehmer vorgestellt. Einen echten Horror-Film-Fan kann das nun wirklich nicht aus der Fassung bringen. Denn es gibt nicht nur was zu gewinnen. Wer bei den Knobel-knifflig-Rätseln und Um-die-Ecke-denken nicht so helle ist, der zahlt den ultimativen Preis. Ein bisschen dicke, was? Tod, weil dümmlich oder keine Nerven aus Stahl? Deshalb präge man sich ein: es geht in Horror-Thrillern nie wirklich um Zaster, sicher, um die Gier der Menschen, aber wo Horror schon auf dem Filmplakat steht, sollte man seine Untugenden noch einmal überdenken, bevor mit dem falschen Helden mitgefiebert wird.

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Der Klassiker ist „The Cube“

Ja, „Escape Room“ erinnert an Cube (1997) mit einem Schuss Splatter aus „Saw“ (2004).

Es gibt sechs Räume mit unterschiedlichen Gefahrenklassen und immer steht das Leben aller Teilnehmenden zur Disposition. Das erinnert sofort an den wunderbaren Sci-Fi-Horror-Film „Cube“, den wir uneingeschränkt zur Nachsorge nach“ Escape Room“ empfehlen. Naturgewalten jenseits der physikalischen Gesetze bringen selbst das Physik-Ass Zoey in heftigen Stress beim Rechnen.

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Fazit: Wir wünschen gute Unterhaltung und hoffen, dass wenigstens einer auf den richtigen Kandidaten setzt. Als lockdown-gestählte Couch-Kartoffel ist man hinterher eventuell froh, das auch im Februar keine Abenteuer warten, die auch nur in die Nähe von Escape Room kommen. Aber das wird wieder!

SonyPictures plant die Veröffentlichung von „Escape Room 2“ am 6. Januar 2022 für die Kinos. (Kinotante Katrin)