Dienstag, 3. Dezember 2019 20:57 Uhr

Olivia Wilde äußert sich zur Kritik am Attentatsfilm „Richard Jewell“

imago images / ZUMA Press

Olivia Wilde nun hat ihre Rolle der Journalistin im Streifen „Der Fall Richard Jewell‚ über das Olympia-Attentat von 1996 in Atlanta verteidigt. Die 35-Jährige spielt in dem Drama, bei dem Clint Eastwood auf dem Regiestuhl saß, die übereifrige Journalistin „Kathy Scruggs“, die nach einer wahren Begebenheit 2001 starb.

Olivias Darstellung der „Atlanta Journal-Constitution“-Journalistin Kathy wurde vielfach kritisiert, weil die Figur einem anderen Charakter Sex anbietet, um einen Namen zu erfahren. Der derzeitige Chefredakteur der Zeitung Kevin Riley enthüllte gerade, dass es überhaupt keine Beweise gibt, dass es diesen Vorfall jemals gegeben hat.

„Sehr viel Respekt für Kathy Scruggs“

Olivia erzählte dem „The Hollywood Reporter“: „Ich habe sehr viel Respekt für Kathy Scruggs. Sie ist nicht länger unter uns, sie starb sehr jung, und ich fühle mich dafür verantwortlich, ihr Erbe zu verteidigen – das nun unfairer Weise auf ein Element ihrer Persönlichkeit reduziert wurde. Ich denke, dass die Leute sich damit schwertun, Sexualität in weiblichen Charakteren zu akzeptieren ohne die Figur allein darauf zu reduzieren“, so die US-Amerikanerin.

Olivia Wilde äußert sich zur Kritik am Attentatsfilm "Richard Jewell"

Warner Bros.

„Ich meine, das machen wir nicht mit James Bond, wir sagen nicht, dass James Bond kein echter Spion ist, weil er seine Informationen manchmal daher bekommt, weil er mit Frauen ins Bett steigt. Das gilt besonders für weibliche Charaktere, wir haben das immer wieder gesehen, und ich denke, dass Kathy Scruggs eine unglaublich dynamische, nuancierte, hartnäckige Reporterin war.“

„Der Fall Richard Jewell“ startet am 27. Februar in den Kinos.

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