10.10.2020 20:18 Uhr

Preview „Das letzte Land“: Sowas wie „Das Boot“ im Weltall

Marcel Barions "brillantes Debüt" (OC Movies) ist ein Sci-Fi-Abenteuer, das weltweit auf zahlreichen Festivals mit Preisen ausgezeichnet wurde.

Drop Out Cinema

„Das letzte Land“ ist „atmosphärisch dicht, eine Art „Das Boot im Weltall“ (Der Tagesspiegel). Und die Presse jubelt!

Ein klaustrophobisches Setting, handgemachte Effekte und ein cleveres Drehbuch überzeugen in diesem „bemerkenswerten Weltraum-Opus“ (Starburst Magazine), das durch die atemberaubenden Aufnahmen des Alls und das retroeske Interieur des Raumgleiters zeitweise an Genre-Meisterwerke wie Stanley Kubricks 2001: „Odyssee im Weltraum“ und Ridley Scotts „Alien“ erinnert.

Preview "Das letzte Land": Sowas wie "Das Boot" im Weltall

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Darum geht’s in „Das letzte Land“

Ein fremder Planet jenseits unseres Sonnensystems: Zwei wortkarge Männer stoßen in einem gestrandeten Raumschiff aufeinander. Adem (Torben Föllmer) ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen und hat sich durch einen starken Sandsturm gekämpft, bis er auf dieses vermeintliche Wrack gestoßen ist. Sein Verfolger Novak (Milan Pesl) soll ihn wieder zurückbringen. Als der aber erkennt, dass das Schiff keineswegs fluguntauglich ist, desertiert er. Gemeinsam entkommen sie mit ihrer Rostlaube ins Weltall und machen sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause – bis sie plötzlich ein Signal empfangen…

Der Film heimste auf diversen Filmfestivals ingesamt 9 Preise ein. Kinostart ist am 3. Dezember.

Hintergrund

„Das letzte Land“ ist ein deutscher Independent-Science-Fiction-Film mit Zügen des Dramas und des Mystery-Thrillers, über zwei einsame Männer, die in den Weiten des Alls nach einem neuen Zuhause suchen. Vor allem werden die Themen Freiheit, Heimat, Ziellosigkeit und das Schicksal unseres Planeten Erde verhandelt. Stilistisch ist der Film ans amerikanische Science-Fiction-Kino der späten 70er und frühen 80er Jahre angelehnt. Eine geradezu wohltuende Idee im Zeitalter der Hi-Tech-Action-Blockbuster

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Dementsprechend wurden alle Tricks nur durch sogenannte Practical Effects realisiert – es gibt keine computergenerierten Bilder.

„Klaustrophobisches Setting
und atemberaubende Effekte!“ (Diabolique Magazine)

Die Crew bestand größtenteils aus Autodidakten. Es gab weder einen Filmschulhintergrund, noch Filmförderung. Der Film wurde komplett abseits der deutschen Filmbranche via Crowdfunding produziert. Das Team war klein, die Mittel stark begrenzt und die Produktionszeit entsprechend lang. Das Ergebnis: Großartig!

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