11.07.2020 20:52 Uhr

Preview „Father Soldier Son“: Berührender Langzeit-Film

Eigentlich war "Father Soldier Son" über eine Gruppe US-Soldaten in Afghanistan ganz anders geplant. Doch eine schwere Verletzung hat die Langzeit-Beobachtung in eine andere Richtung getrieben.

Marcus Yam/New York Times

Eine intime Dokumentation der „New York Times“ begleitet einen früheren Feldwebel und Zugführer sowie seine beiden Söhne über fast zehn Jahre, nachdem er nach einer schweren Verletzung in einer Schlacht in Afghanistan nach Hause geschickt wurde.

Preview "Father Soldier Son": Berührender Langzeit-Film

Marcus Yam/New York Times

Langzeitstudie über eine Soldatenfamilie

Das ursprünglich im Jahr 2010 gestartete Projekt war eigentlich als Bataillonsbegleitung über mehrere Jahre gedacht. Die beiden Reporterinnen Catrin Einhorn und Leslye Davis entwickelten sich dabei zu Filmemacherinnen und interessierten sich vor allem für die Langzeitauswirkungen des Soldatenberufs auf deren Familien.

Dabei entstand mit „Father Soldier Son“ ein sehr dichtes Portrait und eine Langzeitstudie über ganz normale Menschen über mehrere Generationen hinweg, die im Schatten ihrer im aktiven Militärdienst stehenden Partner leben. In der Studie geht es unter anderem um Opferbereitschaft, Ehrgeiz, Pflichtgefühl und das amerikanische Selbstverständnis von Männlichkeit bei Kriegsheimkehrern.

Start bei Netflix am 17. Juli.

 

Marcus Yam/New York Times

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