Freitag, 15. März 2019 22:43 Uhr

Preview „The Hole In the Ground“: Wer ist das Kind an meiner Seite?

„The Hole In the Ground“ ist das Kinofilmdebüt des irischen Regisseurs Lee Cronin, der zuvor bereits mit Kurzfilmen die Kritiker zu überzeugen wusste. Cronin erzählt in seinen Filmen gern Geschichten mit starken Figuren, die Vorbelastungen aus ihrer Vergangenheit mitbringen und denen es schwerfällt davon loszukommen.

Preview "The Hole In the Ground": Wer ist das Kind an meiner Seite?

Foto: Savage Productions

In seinem Film wurde die Protagonistin Sarah von ihrem Partner misshandelt und obwohl sie ihm entkommen konnte, sind ihre psychischen Narben noch nicht verheilt. Sarah gewinnt zunehmend die Überzeugung, dass ihr Sohn Chris durch etwas Unheimliches aus den Tiefen eines mysteriösen Erdlochs verwandelt wurde.

Kinostart ist am 2. Mai.

Knallharte Wahrheit oder Albtraum?

„Häufig haben Menschen, die von ihrem Partner missbraucht wurden, Schwierigkeiten, mit gemeinsam gezeugten Kindern umzugehen“, erklärte Lee Cronin über seinen Film. „Sie sehen einen Teil ihres Peinigers in dem Kind, das sie zusammen erschaffen haben. Wenn das Kind wächst und sich verändert, kann diese Vision stärker werden. Ein Junge, der ein Mann wird – ein Mann, der Sarah an die Gewalt in ihrer Vergangenheit erinnert.

Preview "The Hole In the Ground": Wer ist das Kind an meiner Seite?

Foto: Savage Productions

„Leidet Sarah unter dem Capgras-Syndrom (eine Erkrankung, bei der eine Person die Illusion hat, dass ein nahes Familienmitglied durch einen identisch aussehenden Betrüger ersetzt wurde) oder ist der Mythos Realität? Der Film zeigt die Grenze zwischen Vernunft und dem Unerklärlichen. Genau darin liegt die Kraft dieser Geschichte. Alles ereignet sich auf zwei Ebenen. Ist es Sarahs Verstand, der von dunklen Gedanken geplagt wird, oder wird ihr Zuhause tatsächlich von etwas Monströsem aus der Tiefe heimgesucht?“

Preview "The Hole In the Ground": Wer ist der Sohn an meiner Seite?

Foto: Savage Productions

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