Dienstag, 3. Dezember 2019 23:55 Uhr

Preview „The Lodge“: Weihnachten in den Bergen mit der Stiefmutter. Viel Spaß!

Montage: SquareOne Entertainment/K&T

Weihnachten in einer kleinen, verschneiten Hütte in den Bergen klingt erst einmal nach einem idyllischen Szenario… „The Lodge“ des österreichischen Regie-Duos Veronika Franz und Severin Fiala, die bereits mit ihrem international gefeierten Horror-Debüt „Ich seh Ich seh“ ihr unglaubliches Talent für doppelbödigen Psycho-Horror bewiesen haben, war der Überraschungserfolg des diesjährigen Sundance Filmfestivals.

Ein siedender, ultraspannender Trip in die Abgründe der menschlichen Seele, mit dem die legendären britischen Hammer Studios einen Genre-Klassiker produziert haben, der jetzt bereits mit Horror-Hits der letzten Jahre wie „Hereditary“ oder“The Witch“ in einem Atemzug genannt wird. Mit Richard Armitage („Hobbit“-Trilogie, „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“), Elvis-Enkelin Riley Keough („American Honey“, „Mad Max: Fury Road“), Jaeden Martell („Es“, „The Book of Henry“), Lia McHugh („Along Came the Devil“) und Alicia Silverstone („The Killing of a Sacred Deer“, „Batman & Robin“) konnten Franz und Fiala zudem mit einem exzellenten Cast arbeiten, der „The Lodge“ eine Intensität verleiht, wie man sie im Horror-Kino eher selten erlebt.

Preview "The Lodge": Weihnachten in den Bergen mit der Stiefmutter. Viel Spaß!

Grace (Riley Keough). © SquareOne Entertainment

Die Premiere auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival avancierte zum Überraschungserfolg. Zudem eröffnete der Film sowohl das diesjährige Fantasy Filmfest als auch das österreichische Slash Filmfestival 2019.

Mit dem 6. Februar 2020 steht nun endlich auch der deutsche Kinostart fest. Reichlich spät für einen Weihnachts-Horrorfilm.

Darum geht’s

Der Journalist Richard beschließt, die Weihnachtsferien mit seinen beiden Kindern Mia und Aidan sowie seiner neuen Freundin Grace in seiner gemütlichen, verschneiten Waldhütte in den Bergen zu verbringen. Doch seine Kinder sind davon alles andere als begeistert: Sie trauen ihrer „zukünftigen Stiefmutter“ nicht über den Weg – und lassen sie das auch bei jeder Gelegenheit spüren.

Als Richard beruflich für ein paar Tage in die Stadt fahren muss und seine Familie alleine in den Bergen zurücklässt, passieren jeden Tag neue, unheimliche Ereignisse, die Mia und Aidan in ihrer Meinung bestärken, dass mit Grace irgendetwas nicht stimmt.

Und als die Geschwister dann auch noch äußerst grausamen Details aus Graces Kindheit auf die Spur kommen, beginnt ein zunehmend eskalierendes Katz-und-Maus-Spiel, das die Drei an die Grenzen des Wahnsinns – und hindurch – führt…

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