29.08.2020 22:52 Uhr

Preview „The Outpost“ mit Scott Eastwood und Orlando Bloom

Eine kleine US-Militäreinheit verteidigt einem entlegenen Außenposten in Afghanistan gegen einen Großangriff der Taliban. Die Sache scheint aussichtslos.

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„The Outpost – Überleben ist alles“ erzählt die auf wahren Ereignissen basierende Geschichte von 54 US-Soldaten, die sich im afghanischen Hinterland auf verlorenem Posten einer Übermacht der Taliban stellen müssen. Die „Schlacht von Kamdesh“ gilt bis heute als eine der blutigsten Auseinandersetzungen im Afghanistan-Krieg.

Preview "The Outpost" mit Scott Eastwood und Orlando Bloom

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12 Stunden auf verlorenem Posten

Und sie ging als eines der erschreckendsten Beispiele für militärisches Versagen in die US-Geschichte ein. Für die verzweifelten Verteidiger des Camp Keating gibt es während des zwölfstündigen Gefechts nur eine Mission: Überleben ist alles!

Am 3. Oktober 2009, wenige Tage vor der offiziellen Aufgabe von Camp Keating, kommt es so zu einem der blutigsten Gefechte im Afghanistan-Konflikt. Eingekesselt von mehreren Hundert schwer bewaffneten Taliban und ohne jede Unterstützung, kämpfen die 54 US-Amerikaner zwölf Stunden lang auf verlorenem Posten um das nackte Überleben…

Preview "The Outpost" mit Scott Eastwood und Orlando Bloom

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Großartige Besetzung für „The Outpost“

Das starke Ensemble wird angeführt von Scott Eastwood („Fast & Furious 8“, „Pacific Rim 2“), Caleb Landry Jones („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) und Orlando Bloom („Der Fluch der Karibik“-Reihe, „Herr der Ringe“-Trilogie, „Der Hobbit“).

Regisseur Rod Lurie inzeniert das von der US-Kritik gefeierte Kriegsdrama basierend auf dem 2012 erschienenen Sachbuch „The Outpost: An Untold Story of American Valor“ CNN-Moderators und Journalisten Jake Tapper.

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Rod Lurie hält sich für die richtige Wahl

In Rod Lurie („Straw Dogs – Wer Gewalt sät“) fand man den idealen Regisseur, um diese Geschichte auf die große Leinwand zu bringen. Als Absolvent der United States Military Academy und seiner folgenden Dienstzeit in der US-Army, hatte Lurie den entsprechenden Background und das nötige Verständnis für den psychischen wie psychischen Stress, dem Soldaten im Kriegseinsatz ausgesetzt sind. „Ich hatte noch nie einen Kriegsfilm gemacht. Als mir also diese Story zu einem der größten und wichtigsten Gefechte im Afghanistan-Konflikt vorgelegt wurde, sagte ich sofort zu,“ sagt Lurie. „Ich war nicht der erste Regisseur, dem sie die Position angeboten hatten, aber ich denke, ich war definitiv die richtige Wahl. Meine Erfahrungen beim Militär sind ein sehr wichtiger Teil von mir, ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit.“

Preview "The Outpost" mit Scott Eastwood und Orlando Bloom

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„Ganz normale junge Männer“

Und weiter sagte er: „An diesem Projekt reizte mich ganz besonders, dass es sich hier eben nicht um die Navy Seals oder Army Rangers handelt. Es geht nicht um knallharte Elitesoldaten, sondern um ganz normale junge Männer, die keinerlei Spezialtraining absolviert hatten. Sie waren nicht die passende Einheit für einen solchen Kampf und doch bestritten sie ihn mit derselben Ausdauer und demselben Mut wie eine langjährig dafür geschulte Sondereinheit.“

US-Veteranen als Berater

Lurie arbeitete mit Sorgfalt und Detailverliebtheit an diesem Herzensprojekt. Er hatte engen Kontakt mit US-Veteranen, auch mit solchen, die tatsächlich im Camp Keating stationiert waren, um den Film so eindringlich und aufrichtig wie möglich zu inszenieren. Zudem entschied er sich früh für lange Sequenzen ohne Schnitte, um die Intensität des Geschehens ebenso authentisch wie bildgewaltig erfahrbar zu machen.

Kinostart ist am 17. September.

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