Donnerstag, 19. Dezember 2019 21:42 Uhr

Quentin Tarantino fühlt sich eines Oscars beraubt

imago images / Eastnews

Quentin Tarantino glaubt, „Inglorious Basterds“ sei eines Oscars beraubt worden. Der legendäre Filmemacher kann bereits zwei Oscars sein Eigen nennen: Im Jahr 1995 durfte sich der 56-Jährige über einen Oscar für das beste Original-Drehbuch für den Film „Pulp Fiction“ freuen.

18 Jahre später wurde dem Regisseur dann erneut die Ehre zuteil, die wohl begehrteste Trophäe im Business zu gewinnen, als er für „Django Unchained“ ebenfalls für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet wurde.

„Ich war total verärgert“

Bei beiden Filmen führte Tarantino auch Regie. Dass das Drama „Inglorious Basterds“ 2009 leer ausging, stößt dem Kult-Regisseur auch heute noch bitter auf – war der Film doch sogar in drei Kategorien, „Bester Film“, „Bestes Originaldrehbuch“ und „Beste Regie“ nominiert. Auch heute noch ist Tarantino irritiert darüber, dass stattdessen „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet wurde.

Im Gespräch mit „Cinema Blend“ sagte der Regisseur: „Im Fall von ‚Inglorious Basterds‘ hatten wir eine Chance (als bester Film), aber wir alle wissen, dass Kathryn Bigelow für ‚The Hurt Locker‘ gewinnen würde, so wie es war. In diesem Fall war ich total verärgert, dass ich das Originaldrehbuch an Mark Boal verloren habe. Und ich mag Mark und wir haben tatsächlich während des gesamten Prozesses viel miteinander geredet. Ich denke nur, mein Drehbuch war besser, okay? Da fühlte ich mich ausgeraubt.”

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