Quentin Tarantino hatte Angst, dass diese Brüllerszene rausgeschnitten wird

Quentin Tarantino hatte Angst, dass diese Brüllerszene rausgeschnitten wird
Quentin Tarantino hatte Angst, dass diese Brüllerszene rausgeschnitten wird

© IMAGO / Future Image

09.02.2021 19:15 Uhr

Meisterregisseur Quentin Tarantino befürchtete tatsächlich, dass eine seiner Lieblingsszenen aus "Django Unchained" herausgeschnitten würde.

Der berühmte Film aus dem Jahr 2012 erzählt die Geschichte eines Sklaven, der sich mit einem Kopfgeldjäger zusammenschließt, um seine Frau zu retten. Tarantino spielt in dem Film die Rolle des Frankie.

Tarantinos Lieblingsszene

Der Filmemacher hat nun verraten, sich damals Sorgen darüber gemacht zu haben, ob seine Szene, in der eine Gruppe von Ku-Klux-Klan-Mitgliedern über ihre selbstgemachten Masken streiten, es beim endgültigen Cut in den Film schaffen würde.

Quentin Tarantino sagte nun im Gespräch mit dem ‚Empire Film Podcast‘: „Im Drehbuch war es die Lieblingsszene von fast jedem, der sie gelesen hat. Sie war vielleicht sogar der Hauptgrund, warum (Produzentin) Amy Pascal und Columbia den Film überhaupt produzieren wollten. Ich war unsicher, dass die Szene nur auf dem Papier, aber nicht im Film funktionieren würde“.

Publikum war begeistert

Im Schneideraum hatte Tarantino die Szene dann viermal gezeigt, jedoch kein einziges Mal die Reaktion bekommen, die er sich erhofft hatte. „Als ich den Film erstmals der Weinstein Company und Sony zeigen musste, hatte ich die Szene rausgeschnitten. Amy Pascals erste Reaktion war: ‚Wo zur Hölle ist die Masken-Szene?‘ Ich hatte sie rausgeschnitten, weil ich unsicher war und nur Reaktionen von einzelnen hatte, die den Kontext nicht kannten“.

Für Test-Screenings kam die Szene wieder in den Film und Tarantino war entspannt: „Das Publikum lachte durchgehend. Die Szene ist wichtig, weil sie an einer entscheidenden Stelle im Film platziert ist und die Schwere herausnimmt.“ (Bang/KT)