Freitag, 24. Januar 2020 12:01 Uhr

Quentin Tarantino spricht über den „Filmkrieg“

imago images / MediaPunch

Quentin Tarantino glaubt, dass Originalfilme sich einen Kampf mit den großen Franchises liefern. Der Regisseur ist der Meinung, dass die ‚Star Wars‚- und Marvelfilme sich im letzten Jahr eigentlich die Herrschaft in der Filmwelt hätten sichern können.

Allerdings machen ein paar starke Outsider-Blockbuster besagten Filmreihen das Leben schwer. Gegenüber ‚Deadline‘ erklärt Tarantino: „Ich denke wirklich, dass dieses Jahr ein Filmkrieg ausgespielt wurde.“

Keine Lust auf Regie von Comic-Verfilmungen

Und weiter: „Soweit ich sehe hatten die kommerziellen Produkte von Konglomeraten, die Projekte, die jeder kennt und in seiner DNA hat, seien es die Marvel-Comics oder ‚Star Wars‘, ‚Godzilla‘ oder ‚James Bond‚, diese Filme hatten noch nie ein besseres Jahr als das letzte. Das wäre das Jahr gewesen, das ihre Weltherrschaft vollendet. Aber das war es nicht. Eine Menge Originalfilme kamen raus und wollten gesehen werden – in den Kinos. Das war ein echt starkes, starkes Jahr.“

Erst vor kurzem gab Tarantino bekannt, dass er sich selbst vorstellen könnte, Teil eines großen Franchises zu sein. Er habe nämlich eine Idee für einen ‚Star Trek‘-Film. Dem Online-Magazin ‚Collider‘ verriet er: „Ich glaube, es könnte gut sein, dass sie den Film umsetzen, aber ich denke nicht, dass ich Regie führen werde. Es ist eine gute Idee. Sie sollten es definitiv machen und ich komme gerne mal vorbei und gebe Anmerkungen zum ersten Rohschnitt.“

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