„Quo vadis, Aida?“: Film über das grauenhafte Massaker in Srebrenica

„Quo vadis, Aida?“: Film über das grauenhafte Massaker in Srebrenica
„Quo vadis, Aida?“: Film über das grauenhafte Massaker in Srebrenica

© farbfilmverleih

02.08.2021 13:00 Uhr

Für ihr erschütterndes Drama wurde die Regisseur Jasmila Žbanic mir einer Oscar-Nominierung belohnt.

Es ist eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte Europas: Beim Massaker in Srebrenica wurden 1995 fast 8000 Bosnier – vor allem Männer – von Ratko Mladics Armee ermordet. Später wurden die Massaker als Genozid eingestuft. Wie aber konnte es damals zu den Gräueltaten kommen?

Das will die in Berlin lebende Regisseurin Jasmila Žbanic nun mit ihrem erschütternden Drama „Quo Vadis, Aida?“ erzählen.

„Quo vadis, Aida?“: Film über das grauenhafte Massaker in Srebrenica
Jasna Djuricic als Aida in einer Szene des Films "Quo Vadis, Aida?".

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Darum geht’s in „Quo vadis, Aida?“

Bosnien, Juli 1995 Aida ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Als Dolmetscherin in den Verhandlungen hat Aida Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger retten könnte.

Quo vadis, Aida?, Bosnien und Herzegowina, Österreich u.a. 2020, 104 Min., FSK ab 12, von Jasmila Žbani?, mit Jasna Duricic, Izudin Bajrovic, Boris Ler