Samstag, 26. Oktober 2019 20:06 Uhr

Reboot: „Fluch der Karibik“ kommt definitiv zurück

Foto: Jesse Grant/Getty/Image.net

Captain Jack Sparrow kommt zurück? Das „Fluch der Karibik“-Franchise bekommt definitiv ein Reboot.

Erst im Mai 2017 kam der fünfte und vorerst letzte Teil von „Fluch der Karibik: Salazars Rache“ in die Kinos. Nun wurde offiziell verkündet, dass die Piraten-Actionkomödie mit Johnny Depp (56) in der Hauptrolle ein Reboot erhalten soll.

Wie „The Hollywood Reporter“ berichtet, heuerte die Walt Disney-Studio schon zwei Größen aus dem Filmbusiness an. Ted Elliott und Craig Mazin sollen gemeinsam das Drehbuch für den neuen Film auf die Beine stellen.

Die neuen Drehbuchautoren

Ted Elliott schrieb bereits die Drehbücher für die „alten“ Filme, als auch für Disney-Klassiker wie den Zeichentrickfilm „Aladdin“ und das Animationsspektakel „Shrek“. Für Craig Mazin hingegen bedeutet die Zusammenarbeit mit Disney eine Premiere. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Drehbücher für den zweiten und dritten Teil von „Hangover“, die düstere Serie „Chernobyl“ sowie für den neuen „3 Engel für Charlie“-Kinoblockbuster, welcher im November 2020 in die Kinos kommt.

Mit diesem Duo puzzelt sich Disney eine interessante Mischung aus alt und neu zusammen. Während Elliott den Geist der alten Filme bewahrt, bringt Mazin eine neue, frischere Note in die Produktion.

Reboot oder Spin-Off

Die beiden Drehbuchautoren stehen nun vor der grundsätzlichen Frage, wie sie das neue Franchise angehen wollen. Bis dato steht noch nicht fest, ob es sich um ein klassiches Reboot handeln soll, oder vielmehr um ein Spin-off.

Der Unterschied besteht darin, dass ein Reboot eine Geschichte mit den gleichen Charakteren erneut erzählt, wie zum Beispiel bei „Spider-Man“. Bei einem Spin-Off hingegen bezieht der Film nur die Inspiration oder Kulisse und nur einem oder weniger Charakteren aus dem vorhergegangenen Blockbustern. So überschneiden sich das „Harry Potter“-Franchise und die „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“-Filme zwar zum Teil personell und inhaltlich, die Storys haben aber nur entfernt miteinander zu tun.

Der Vorteil eines Spin-Offs würde darin liegen, dass die Drehbuchautoren die Freiheit hätten, eine komplett neue Story mit neuen Charakteren zu entwickeln. Die vielleicht bessere Idee, denn mit seiner Darstellung des stets betrunkenen Captain Jack Sparrow hat sich Schauspieler Johnny Depp selbst ein Lebenswerk gesetzt. Sehr lose Gerüchte besagen zudem, dass sich die neuen Filme um eine weibliche Hauptfigur drehen sollen.

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