Samstag, 5. Oktober 2019 10:09 Uhr

Renée Zellweger hatte so ihre Probleme, die tote Judy Garland zu spielen

Foto: eOne Germany

Renée Zellweger will den Zuschauern die echte Judy Garland nahebringen. Die 50-jährige Schauspielerin wird ab Januar in der Filmbiografie ‚Judy‘ über die verstorbene Hollywood-Legende zu sehen sein.

Dabei sei es ihr wichtig gewesen, die Judy jenseits der glamourösen Bühne kennenzulernen. „Ich war sehr an der menschlichen Erfahrung interessiert anstatt daran, die Ikone oder den Superstar zu porträtieren, was im Grunde nur ein Schutz ist oder eine Vermischung der Vorstellungen anderer Leute“, erklärt sie.

Ein Leben zwischen Licht und Schatten

Das Publikum sollte die Person sehen, „die hinter dem Rampenlicht mit Problemen zu kämpfen hat.“ Im Gespräch mit ‚talkRADIO‘ gesteht Renée, dass ihre Rolle sie ziemlich unter Druck gesetzt hatte.

„Du fühlst eine andere Art von Verantwortung, wenn du jemanden spielst, der gelebt hat oder noch lebt. Es gibt bestimmte Dinge, die nicht verhandelbar sind und öffentlich als Wahrheit angesehen werden und in gewisser Hinsicht ist das hilfreich, weil es die Rahmenbedingungen ein wenig festsetzt“, schildert sie.

Renée Zellweger hatte so ihre Probleme die tote Judy Garland zu spielen

Foto: eOne Germany

Harte Momente

Der Film schaffe es, „die Erfahrung des Performers zu vermenschlichen“, fügt die Schauspielerin hinzu. „Es ist eine so schöne Gelegenheit, das letzte Kapitel in Judys Leben aus einem anderen Licht zu betrachten […] Denn ich denke nicht, dass man wirklich wertschätzen kann, wie außergewöhnlich sie ist, ohne zu wissen, was sie bewältigen musste, um weiterhin zu performen.“

Garland habe sich allen widrigen Umständen zum Trotz zum Superstar hochgearbeitet. „Es ist eine Sache, ein gottgegebenes Talent zu haben, zu arbeiten und gefeiert zu werden, aber es ist eine andere Sache, wenn du die Komplikationen verstehst, die sie immer wieder überwunden hat, um zu singen und einige der besten Gesangsauftritte der Geschichte hinzulegen“, so die ‚Bridget Jones‚-Darstellerin. Dieser Umstand mache Garland zu „mehr als nur einer Ikone“.

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