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Montag, 12. August 2019 15:41 Uhr

Rose McGowan hängt die Schauspielerei an den Nagel

Foto: imago images / Ukrinform

Rose McGowan hat mit dem Schauspielern abgeschlossen. Die ‚Charmed‘-Darstellerin war eine der ersten Frauen, die Harvey Weinstein des sexuellen Missbrauchs beschuldigte. Mit ihrer schockierenden Enthüllung, 1997 von dem Filmproduzenten beim Sundance Film Festival vergewaltigt worden zu sein, setzte die 45-Jährige eine Kettenreaktion in Gang.

Rose McGowan hängt die Schauspielerei an den Nagel

Foto: imago images / Ukrinform

Im Interview mit ‚The Hollywood Reporter‘ zeigt sich Rose McGowan jedoch enttäuscht von der Reaktion in der Filmindustrie. „Die Leute in Hollywood waren nicht mutig genug, für mich in der Art und Weise einzustehen, wie ich für sie eingestanden bin. Denn ich habe dabei geholfen, das System zu säubern und sie haben im Gegenzug keinen Mut gezeigt“, kritisiert sie.

Sie will lieber Regisseurin sein

Deshalb wolle sie auch der Schauspielbühne den Rücken kehren: „Ich vermisse zwar das Performen, aber ich denke, dass das Schauspielern hinter mir liegt, vor allem aufgrund der mangelnden Unterstützung, die ich erhalten habe.” Stattdessen konzentriert sich die Aktivistin nun voll und ganz auf ihre Arbeit als Regisseurin. Ihr aktuelles Projekt ist zugleich ihr erster Streifen in Spielfilmlänge.

In ‚Pomerania‘ widmet sich Rose einem äußerst wichtigen, zeitgenössischen Thema: ethnische Herkunft. „Es dreht sich um eine kleine Hündin, die sich im Kleiderschrank versteckt und so bald sie den Kleiderschrank verlässt, wird sie die Königin eines Landes namens Pomerania. Und sie befindet sich im Krieg mit Köterlandia, wo all die Köter sind. Es geht also um Rasse, Brut, Klassizismus – und es ist sehr witzig“, versichert sie.

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