Samstag, 9. Juni 2018 22:40 Uhr

„Roseanne“: Zweiter Neustart?

Gibt es doch noch Hoffnung für die US-Erfolgsserie „Roseanne“? ABC ist immer noch dabei, einen zweiten Neustart zu planen. Dieser soll sich um den Charakter von Sara Gilbert drehen. Aber es gibt ein großes Problem – und zwar dass der Rechte.

"Roseanne": Zweiter Neustart?

Sara Gilbert in ‚The Talk.‘ . Foto: CBS/Supplied by WENN.com

Produktionsnahe Quellen erzählten der Promiswebsite ‚TMZ‘, dass Roseanne Barr die Serie gemeinsam mit den ursprünglichen, ausführenden Produzenten geschaffen hat. Damit hat sie also eine finanzielle Beteiligung an der Serie und ihren Charakteren. Bisher ist es unklar, welche spezifische Rollen sie selbst konzipiert hat, zur Zeit werden ihre rechtlichen Befugnisse genau geprüft, um eine Klage ihrerseits zu vermeiden.

Es ist auf jeden Fall sehr gut möglich, dass die Schauspielerin den Produzenten einen Strich durch die Rechnung macht und einen erneuten Neustart dadurch verhindert, sollte sie kein Stück vom Kuchen abbekommen. Das sehr erfolgreiche Reboot der Serie wurde kürzlich abgesetzt, nachdem Roseanne mit einem rassistischen Twitterkommentar Empörung ausgelöst hatte.

Sarah Gilbert steht hinter Senderentscheidung

Die ABC-Bosse haben Anfang der Woche die Verhandlungen zügig in Gang gebracht, in der Hoffnung, die neue Serie sobald wie möglich bekannt zu geben.

Sarah Gilbert sagte in dieser Woche in der US-Show ‚The Talk‘: „Ich bin stolz auf die Serie, die wir gemacht haben. Darin ging es immer um Diversität, Liebe und Inklusion. Es ist traurig, sie auf diese Weise enden zu sehen. Ich bedauere die Leute, die ihren Job dabei verloren, ich stehe aber hinter der Entscheidung, die ABC getroffen hat. (SV)

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