15.04.2020 16:21 Uhr

Senta Berger hält die Corona-Krise für guten Komödienstoff!

Senta Berger mit Ehemann Michael, Sohn Simon. Foto: imago images / Sven Simon

Wird die aktuelle Pandemie zum Stoff einer „ernsthaften Komödie“? In der Filmbranche werde jedenfalls schon darüber nachgedacht, sagt die Schauspielerin Senta Berger.

Bei der Corona-Krise denkt man ja eher an Horrorfilme wie „28 Weeks Later“, „12 Monkeys“ oder „Contagion“ bei denen ja ganze Länder unter Quarantäne gestellt werden.

Schauspielerin Senta Berger (78) hält die Corona-Krise auch für einen guten Filmstoff. Es werde bereits über entsprechende Stoffe nachgedacht, enthüllte sie jetzt gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Und ich weiß von Kollegen und meinen Söhnen, die ja Drehbücher schreiben, dass jetzt schon einige mit Ideen zu einer ernsthaften Komödie herumgehen.“. Senta Berger ist mit dem Regisseur Michael Verhoeven verheiratet. Ihre Söhne sind der Regisseur Simon Verhoeven („Willkommen bei den Hartmanns“) und der Schauspieler Luca Verhoeven.

„Da macht man den Leuten doch nur Angst“

In der Corona-Krise muss die Gesellschaft nach Bergers Ansicht einen Mittelweg finden, der es ermögliche, dass die Jungen wieder arbeiten gehen können und die Alten weiter geschützt blieben. „Darüber kann man diskutieren. Aber bitte, dass die Älteren jetzt selektiert und weggesperrt werden – das wird nicht passieren, und da macht man doch den Leuten nur Angst.“

Zu den Ausgangsbeschränkungen sagt sie: „Mein Hauptschmerz ist, dass mir die Zeit davonläuft. Ich habe noch Familie in Wien, da gibt es kleine Neffen und Nichten, darunter auch Babys, und ich denke mir, wann werde ich euch wiedersehen? Ihr werdet mich vergessen!“ (dpa/KT)