Montag, 9. Juli 2018 17:45 Uhr

Siegeszug: „Ant-Man“ darf alles – nur nicht langweilen

Nach „Black Panther“ und „Avengers: Infinity War“ setzt sich mit „Ant-Man and the Wasp“ der dritte Marvel-Blockbuster in Folge an die Spitze der US-amerikanischen Box-Office-Charts (wir berichteten).

Siegeszug: "Ant-Man" darf alles - nur nicht langweilen

The Wasp/Hope van Dyne (Evangeline Lilly) and Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd). Foto: Ben Rothstein/Marvel Studios

Die kleinsten Helden des Marvel Cinematic Universe spielten am ersten Wochenende 76 Mio. US-Dollar ein und feiern damit einen riesigen Erfolg. In diesem Jahr ist es darüber hinaus die neunte Nummer-1-Woche für das MCU – der Siegeszug der Marvel-Blockbuster hält an.

Peyton Reed hofft, dass die ‚Ant-Man‘-Filme sich von den übrigen Marvel-Werken abheben können. Der 54-jährige Filmemacher zeigte sich für beide Filme über den tierischen Superhelden verantwortlich und verrät nun, dass er dabei einen anderen Ansatz als die restlichen Marvel-Regisseure verfolgen wollte. „Ich denke da in erster Linie als Kinobesucher. Es ist quasi ein Test, was sie gesehen haben und was noch nicht. Bei Marvel will niemand sich wiederholen und das Publikum langweilen“, erklärt Reed im Gespräch mit ‚TechCrunch‘.

Siegeszug: "Ant-Man" darf alles - nur nicht langweilen

Regisseur Peyton Reed. Foto: Ben Rothstein/Marvel Studios

Dreh war eine schwere Geburt

Außerdem legt der Hollywood-Regisseur viel Wert darauf, dass die Wissenschaft und Technik, die im Film eine Rolle spielt, realistisch dargestellt wird. Er möchte sich später einmal nicht den Vorwurf machen lassen, dass sein Werk nicht mit der Realität zusammenpasst. „Wir wollen dem Publikum keine Kopfschmerzen machen, aber gleichzeitig wollen wir sicherstellen, dass die Menschen in 20, 30 oder 50 Jahren nicht sagen ‚Oh man, das war echt total daneben, das ist super unrealistisch'“, betont der Regisseur.

Daneben beschreibt Reed die Dreharbeiten zum neuesten Teil ‚Ant-Man and the Wasp‘ in San Francisco als schwere Geburt. Viele Szenen wurden auf den Straßen der amerikanischen Metropole gedreht und für die Filmcrew war es nicht immer leicht, den Titelhelden, der seine Größe stark verändern kann, so darzustellen, dass seine gigantischen Ausmaße ebenso wie seine Ameisen-Größe realistisch wirkten.

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