So will „And Just Like That“ den Tod von Willie Garson zeigen

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 28.12.2021, 20:15 Uhr

IMAGO / Everett Collection / HBO

Die kommende, vierte Episode des „Sex and the City“-Nachfolgers „And Just Like That“ verarbeitet den Tod des Schauspielers Willie Garson.

Am 21. September 2021 schockte der Tod von Willie Garson († 57) die „Sex and the City“-Welt. Der Schauspieler, der in der Kult-Serie die Rolle von Carrie Bradshaws engem Freund Stanford Blatch spielte, verstarb an einer Krebserkrankung. Nun wird er in der Nachfolger-Serie „And Just Like That“ verabschiedet — und das auf ganz besondere Art und Weise.

Kein kitschiger Abschied von Garson

Gegenüber dem US-Branchenblatt „The Hollywood Reporter“ erklärten die Macher der Serie vor einigen Wochen, dass Garson in den ersten Episoden noch zu sehen sei — und dass er dann auf eine „wunderschöne“ Art und Weise verabschiedet wird. Dafür, so die Showrunner, musste die Handlung extra umgeschrieben werden — als Garson verstarb, waren die Drehbücher nämlich bereits eigentlich alle vollendet. Wer jetzt auf einen pathetischen Abschied hofft, wird wohl enttäuscht: „Ich denke, dass [Showrunner Michael Patrick King] das auf eine sehr schöne Art und Weise gelöst hat“, erklärt Autorin Samantha Irby. „Es ist nicht kitschig, wogegen wir alle allergisch sind. Wir wollen nichts supersüßes.“

Tod des Schauspielers war ein Schock

Michael Patrick King (67) erklärte vor einigen Wochen gegenüber dem Magazin, dass Garsons Tod „ein Schock“ gewesen sei. Man konnte die erste Staffel nicht so zu Ende bringen, wie man das eigentlich wollte. „Wir hatten eine ganze Reise, die wir nicht machen konnten, aber was er gemacht hat, ist fantastisch“, so der Showrunner.

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Crew wusste von nichts

„Als wir [mit den Dreharbeiten] begannen, spielte Willie in allen 10 Episoden mit. Wir haben für Stanford die witzigste und tragischste Geschichte geschrieben“, erzählte King gegenüber „Vanity Fair“. „Ich wusste nicht, dass er so krank war, und ich war eines Abends am Set und sagte: ‚Und dann passiert das mit Stanford und dann passiert das und dann passiert das und das.‘ Und er sah mich nur an. Dann hat er sich zum Schlechten gewendet. Ich dachte wirklich, wir könnten die Saison überstehen. Als er eine Wendung nahm, mussten wir darüber reden, dass er es nicht schaffen würde. Und wir mussten die [Handlungsstränge] anpassen.“ Wie Cynthia Nixon (55), die in der Serie Miranda Hobbes spielt, erklärte, wusste niemand bis auf Sarah Jessica Parker 56) von Garsons Krankheit. Parker sei „die Einzige gewesen, der wusste, dass [Garson] krank war, als wir drehten — bis die Dinge nicht mehr bestreitbar waren“.